23.Oktober 08
21. Juni 2008 — tbroot
Fürchtet euch vor Gott
Lukas 12,1-12
Leitvers 12,4.5
Es kamen so viele Menschen zusammen, dass sie ein-ander im Gedränge auf den Füßen standen. Jetzt könnte Jesus eine lange Predigt anfangen. Aber Vers 1b betont, dass Jesus sich zuerst an seine Jünger wandte. Er sagte zu seinen Jüngern: „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das ist die Heuchelei (1b).“ Sie sollten geistlich kämpfen und sich um eine reine Innerlichkeit bemühen. Gott kennt unsere verborgenen Gedanken und Motive. Er hört all unsere Worte. Es wird eines Tages alles offenbar werden. Es wird offenbar sein, was wir in unserem Herzen gedacht haben. Jesus bezeichnet seine Jünger als seine Freunde (4). Jesus betont hier, dass wir uns selbst vor der scheinbar äußeren Gefahr nicht fürchten sollen. Alle Anfechtungen und Verfol-gungen von menschlicher Seite haben eine klare Grenze. Die neidischen Juden konnten den Leib des Stephanus töten, aber sie konnten nicht seinen Geist töten (Apg 7,59.60). Gott ist der liebevolle Herr und zu-gleich der gerechte Richter aller Menschen. Jesus verheißt denen, die ihn bekennen, himmlischen Lohn und Anerkennung (Röm 10,9). Wir sollen aktiv ein Bekenntnis des Glaubens ablegen. In der schwierigen Zeit sollen wir auf den heiligen Geist vertrauen.
Gebet: Herr, hilf mir, durch Gottesfurcht Menschenfurcht und Sorge zu überwinden und in deinem Licht zu wandeln.
Ein Wort: Bekennt Jesus vor den Menschen