23.Juli 09
21. Juni 2008 — Anja
Apostelgeschichte 16,11-15
Der Herr tat Lydia das Herz auf
(Apg 16,14) Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf Acht hatte, was von Paulus geredet wurde.
Nachdem die Missionare von Troas nach Samothrake übergesetzt waren, kamen sie über Neapolis nach Philippi. Philippi war eine römische Kolonie, wo Kaiser Augustus seine Kriegsveteranen mit ihren Familien angesiedelt hatte. Paulus wollte sein Werk wie gewohnt unter den Juden beginnen, doch es gab in Philippi nicht einmal eine Synagoge. An einem Fluss war ein Versammlungsort, doch es waren nicht die vorgeschriebenen 10 Männer für einen richtigen Gottesdienst versammelt, sondern nur einige Frauen. Die Missionare ließen sich jedoch nicht entmutigen, sondern gaben den Frauen Gottes Wort weiter. Tatsächlich zeigte sich, dass Gott bereits einen Menschen vorbereitet hatte. Lydia, eine Geschäftsfrau aus Thyatira, hörte der Botschaft besonders gut zu, weil Gott ihr Herz geöffnet hatte. Sie kam zum Glauben an Jesus und ließ ihr ganzes Haus taufen. Ihre Familie wurde später zu einem Stützpunkt für die Europamission. Ihre Gastfreundschaft war sprichwörtlich. Sie war jederzeit bereit, die Missionare aufzunehmen und sah dies als Anerkennung ihres Glaubens an.
Gebet: Herr, danke, dass Du bereits überall Menschen das Herz für dein Wort geöffnet hast. Lass mich deshalb mit Zuversicht Dein Evangelium weitergeben.
Ein Wort: Der Herr tut Menschen das Herz auf.