22.Dezember 09

2. Samuel 9,1-13
David gedenkt an Jonatan
(2. Sam 9, 7a) David sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, denn ich will Barmherzigkeit an dir tun um deines Vaters Jonatan willen
Jonatan und David hatten in ihrer Jugend einen Bund geschlossen. Jonatan war David mit hohem persönlichem Risiko und hohen Kosten treu gewesen. Nun war David ein mächtiger König. Aber er vergaß die Treue Jonatans und den Bund nicht. Jonatan hatte einen Sohn, der noch lebte, Mefi-Boschet. Mefi-Boschet war gelähmt und war von einem barmherzigen Mann aufgenommen worden. Als David davon erfuhr, ließ er ihn holen. David erwies ihm Barmherzigkeit um Jonatans willen. Mefi-Boschet erhielt allen Besitz Sauls zurück. David nahm Mefi-Boschet wie einen Sohn an, indem er ihn einlud, täglich an seinem Tisch zu speisen. Zudem wies David einen alten Knecht Sauls an, Ziba, den Acker Mefi-Boschets zu bearbeiten. Ziba hatte fünfzehn Söhne und zwanzig Knechte, die alle nun Mefi-Boschet dienten. Mefi-Boschet nahm all diese Gnade und Barmherzigkeit Davids demütig an, indem er sich als „toten Hund“ bezeichnete. Weil David Gottes Barmherzigkeit nicht vergessen hatte, war er auch barmherzig und vergaß seinen Bund nicht. Wir waren auch ein „toter Hund“, der Gottes Barmherzigkeit in Jesus nicht verdient hat.
Gebet: Herr, danke für deine Barmherzigkeit, einem „toten Hund“. Ich will auch barmherzig sein.
Ein Wort: Ich will Barmherzigkeit tun