22. März 2010

1. Mose 35,1-15
Gott segnet Jakob in Bethel
(1. Mo 35,11) Und Gott sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; sei fruchtbar und mehre dich! Ein Volk und eine Menge von Völkern sollen von dir kommen, und Könige sollen von dir abstammen,
Als Jakob in Not war, erschien ihm der Herr. Er offenbarte sich als Gott von Bethel. Der Herr war nicht gemäß der Interessen Jakobs veränderbar. Er war der Herr, der Jakob in seiner Not besucht hatte Als Jakob diesen Gott erkannt hatte, tat er Buße, dass er nicht nach seinem Gelübde gelebt hatte. Er wies alle an, sich von den fremden Göttern zu trennen und ihre Kleider zu waschen. Sie begruben ihre fremden Götter bei Sichem und kamen nach Bethel. Jakob baute dort einen Altar. Da starb Debora, die Amme Rebekkas. Jakob erkannte zum ersten Mal seine Wanderschaft vor Gott (1-8). Als Jakob sich geheiligt hatte, erschien der Herr ihm aufs Neue. Der Herr kannte die vielen weltlichen Wünsche Jakobs. Jakob hatte immer die Menschen in der Welt beneidet. Gott schenkte Jakob jedoch eine größere und heilige Vision. Eine Menge von Völkern sollte von ihm stammen und Könige sollten von ihm kommen. Tatsächlich wurde er der Vater der zwölf Stämme Israels. Jakob erkannte nun den Segen des allmächtigen Gottes. Gott, der ihm in Bethel erschien, ist ein großer Gott, der einen Menschen weit mehr segnet. Jakob nannte die Stätte „Bethel“ d. h. „Das Haus Gottes“.
Gebet: Herr, ich nehme deine heilige Vision als Segen an. Hilf mir, dich als meinen Gott anzubeten.
Ein Wort: Könige sollen von dir stammen