22. Juli 2010

2. Mose 3,6-12
Moses Berufung 2 (Mit dem Herrn)
(2. Mo 3,12) Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge.
Mose erkannte, dass er bei seinem guten Vorhaben Gott, den Herrn, außer Acht gelassen hatte. Gott sprach weiter zu Mose, dass er der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs ist. Vor Mose gab es unzählbare Glaubensvorfahren, die ihre Hoffnung auf Gott gesetzt hatten. Gott half Mose, Geschichtsbewusstsein zu haben. Mose verhüllte sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Er hatte sich bisher nur über die Welt und die bösen Menschen beklagt. Er fühlte sich als ein Opfer der ungerechten Welt. Nun musste er sich vor Gott und vor seinen heiligen Vorfahren als unwürdig erkennen. Nun zeigte Gott, dass sein Mitgefühl viel größer als das von Mose ist. Gott selbst hatte schon lange einen Plan und wollte seine Verheißung einlösen und Mose zum Pharao senden. Mose fürchtete sich vor dem Pharao. Der Herr antwortete auf die zweifelnde Frage Moses und sprach nur ein Wort: „Ich will mit dir sein!“ Wenn Gott mit Mose war, gab es keine Unmöglichkeit. Das Volk Israel würde eben dort, wo Mose gerade zweifelte, Gott anbeten. Dann würden alle erkennen, dass Mose von Gott gesandt war. Eine Mission, die von Gott ist, gelingt mit Sicherheit.
Gebet: Herr, ich lerne, dass eine Mission bestimmt gelingt, wenn sie von dir ist.
Ein Wort: Ich will mit dir sein!