21.Juni 09
28. August 2008 — Anja
Hesekiel 7,1-27
Das Ende kommt
(Hes 7,2) Du Menschenkind, so spricht Gott der Herr zum Land Israels: Das Ende kommt, das Ende über alle vier Enden des Landes.
Hier kündigte Gott durch Hesekiel das Ende an. Der Tag des Endes brach schon an. Dann würde nichts mehr übrigbleiben von ihrer Pracht und Herrlichkeit. Weder Reichtum noch militärische Stärke würden ihnen helfen. Das Gericht käme von außen mit dem Schwert und von innen durch Pest und Hunger. Die Menschen würden von Furcht und Scham ergriffen sein. Ihr Gold und Silber, mit dem sie Götzendienst getrieben hatten, würde den Fremden zum Raub werden. Wenn die Angst sie überfiele, würden sie ihr Heil bei den Götzen suchen und es doch nicht finden. Wenn das Gericht da ist, würden sie vergeblich nach Offenbarung und Weisung suchen. Gott würde mit ihnen so umgehen, wie sie gelebt hatten (27). Die Ankündigung des Gerichts bezog sich zunächst auf die drohende Zerstörung Jerusalems. Sie gilt aber auch für das Ende der Zeit und für den Tag des Gerichts bei der Wiederkunft Jesu. Was sollen wir tun, wenn das Ende nahe ist? Markus 13,10 sagt: „Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.“
Gebet: Herr, das Ende kommt. Bitte hilf mir, dir treu zu sein und das Evangelium unter allen Völkern zu predigen.
Ein Wort: Das Ende kommt. Was tust Du?