21.November 08
5. Juni 2008 — tbroot
Die Stellung zur staatlichen Gewalt
Römer 13,1-7
Leitvers 13,1
Wir sind sowohl Bürger des Reiches Gottes als auch Bürger eines Staates. Um ein siegreiches Glaubensleben führen zu können, um Salz für die Welt sein zu können, müssen wir wissen, welche Stellung wir zur staatlichen Gewalt einnehmen müssen. Jesus hat uns gelehrt, dass wir dem Kaiser geben sollen, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Der Obrigkeit gebühren die Steuern und der Zoll, Gott aber die Furcht und die Ehre. Alle Obrigkeit ist von Gott eingesetzt, weil Gott der souveräne Herr der Welt ist und über alle Regierungen steht. Sie fungieren als Diener Gottes, weil sie für Ordnung und Recht sorgen. Es gibt natürlich auch Obrigkeiten, die uns zwingen, gegen Gottes Gebote zu verstoßen. Dann müssen wir mutig wie Petrus auf der Seite der Wahrheit stehen. (Apg 5,29) Unsere erste Aufgabe aber ist es vielmehr, das Evangelium zu verkündigen, weil es allein die Macht hat, einen Menschen und auch ein ganzes Volk zu verändern. Wenn wir gegen einen Staat rebellieren, führen wir einen Kampf gegen die Bedingungen. Paulus selbst hat nie gegen die Macht in Rom rebelliert oder gegen die Juden auf politische Weise gekämpft, stattdessen hat er das Evangelium gepredigt.
Gebet: Herr, danke, dass das Evangelium sogar mein ganzes Volk verändern kann. Hilf mir, das Evangelium zu predigen und auch für die Obrigkeit zu beten.
Ein Wort: Predige das Evangelium