21.Oktober 08

Wahre Reinheit

Lukas 11,37-44   

Leitvers 11,41

Jesus nahm gern die Einladung eines Pharisäers an, der mit Jesus essen wollte. Jesus befolgte nicht die religiöse Sitte, die Hände als Zeichen förmlicher Reinigung in ein Gefäß mit Wasser zu tauchen. Als sein Gastgeber darüber erstaunt war, lehrte Jesus ihn über die wahre Reinheit (40.41). Wenn jemandes Herz voller Habgier und Bosheit ist, kann man ihn nicht als „rein“ bezeichnen, auch wenn er sich täglich duscht. Äußerlich waren sie sauber, aber ihr Inneres war voll Raubgier und Bosheit. Ein reines Herz ist voller Liebe und trachtet danach, anderen etwas zu geben. Danach tadelte Jesus ihre Heuchelei und ihre Verdorbenheit. Jesus betrachtete nicht ihr Äußeres, sondern vielmehr ihr Inneres. Niemand kann Gott täuschen. Die Pharisäer freuten sich über die Anerkennung und den Lob der Menschen. Sie lebten nicht vor Gott, sondern vor den Menschen. Sie liebten Gott nicht und suchten auch nicht die Ehre Gottes (Joh 5,42-44). Die Taten, die nicht auf Gottes Liebe gegrün-det sind, laufen darauf hinaus, dass man die eigene Ehre sucht.

Gebet: Herr, reinige mein Herz und erfülle mich mit der Liebe zu dir und zu anderen.

Ein Wort: Liebe Gott und übe Gerechtigkeit aus.

 

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