21.Januar 2010

2. Samuel 13,21-39  

 Brudermord

(2. Sam 13,37) Absalom aber floh und ging zu Talmai, den Sohn Ammihuds, dem König von Geschur. David aber trug Leid um seinen Sohn alle Tage.

Tamar blieb nach der Vergewaltigung durch Amnon einsam im Hause ihres Bruders Absalom. Täglich musste Absalom die Qual seiner Schwester sehen. Sein Hass wuchs im Stillen. David war zwar sehr zornig geworden, als er von Amnons Tat erfuhr, aber er tat seinen Sohn Amnon nichts zuleide, weil er ihn sehr liebte, weil er sein Erstgeborener war (21). Dies war ein großer Fehler. Zwei Jahre nach dieser Tat, suchte und fand Absalom eine Gelegenheit, Tamar zu rächen. Er lud alle Königssöhne ein, um die „Strafe“ vor ihren Augen zu vollziehen. Amnon wurde vor ihren Augen getötet. David und all seine Großen zerrissen ihre Kleider, als sie das Gerücht hörten, dass Absalom alle Königssöhne getötet habe. Aber allein Amnon war tot. Absalom floh aus Angst vor David ins Exil. So verlor David zwei Söhne an einem Tag. David hatte schon viele schmerzhafte Begebenheiten erfahren, aber dieser Brudermord zerriss sein Herz. David wusste, dass dies die Folge seiner eigenen Sünde an Batseba war (Siehe Kap. 12, 10.11).

Gebet: Herr, hilf mir, die Wahrheit zu erkennen, dass Sünde nicht harmlos ist, sondern immer weitreichende Folgen hat und viel Leid verursacht.

Ein Wort: Auf Sünde folgt großes Leid

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