20.Juni 09

Hesekiel 6,1-14

Ich will einige übrig lassen

(Hes 6,8) Ich will aber einige von euch übrig lassen, die dem Schwert entgehen, unter den Völkern, wenn ich euch in die Länder zerstreut habe.

Gott kündigte die Verwüstung des Landes an, das wegen des Götzendienstes unrein geworden war. Gott ist ein eifernder Gott, der Götzendienst nicht einfach hinnehmen kann. Die Götzendiener mussten die Konsequenz ihrer Sünde tragen. Das Schwert käme über sie, und sie würden erschlagen dort liegenbleiben, wo sie zuvor Götzendienst getrieben hatten. Die Städte würden verwüstet und zur Einöde werden. Der Sünde Sold ist der Tod. Gott wollte sein Volk aber nicht ganz vernichten. In den Versen 7, 10, 13 und 14 betont er: „Ihr sollt erfahren, das sich der Herr bin.“ Gottes Gericht sollte sie zur Einsicht und zur Buße führen. Gott kündigte auch an, dass er inmitten des Gerichts einige übrig lassen würde. Diese Übriggebliebenen würden im Exil an Gott denken und die Gräuel bereuen, die sie ihm angetan hatten. Sie würden sich wieder zu ihm bekehren. Gottes Werk ist ein Werk durch die Übriggebliebenen. Gottes Werk geschieht dort, wo ein kleiner Rest ist, der sich wieder zu ihm bekehrt.

Gebet: Herr, ich bereue meinen Götzendienst. Lass bitte einen Rest übrig und stelle unser Land wieder her.

Ein Wort: Gottes Werk durch die Übriggebliebenen