20. Juli 2010

2. Mose 2,11-22
Moses Flucht nach Midian
(2. Mo 2,22) Die gebar einen Sohn, und er nannte ihn Gerschom; denn, sprach er, ich bin ein Fremdling geworden im fremden Lande.
Als Mose groß geworden war, erkannte er seine Herkunft. Er hätte seine Herkunft ignorieren und das Privileg als ein Ägypter genießen können. Er aber wollte seinen Brüdern helfen. In seinem Eifer tötete er sogar einen Ägypter. Aber seine Brüder wollten ihn nicht als Aufseher oder Richter über sich haben. Der Pharao trachtete Mose nach dem Leben, als er von der Tat Moses erfuhr. So musste er vor dem Pharao fliehen und hielt sich im Lande Midian auf. Gott half Mose, Zippora zu heiraten, eine Tochter des Priesters Reguël in Midian. Sein Leben verlief nicht so, wie er es haben wollte. Als er in jener ungerechten Welt die Gerechtigkeit suchte, wurde er ein Fremdling in einem fremden Lande. Sowohl der Pharao als auch die ablehnenden Brüder offenbaren die Macht der Sünde, die allein Gott überwinden kann. Es ging dem Volk Gottes nicht gut. Gott nahm sich seines Volkes an. Es gibt viele Bemühungen, die Welt zu verbessern. Aber Gott allein kennt den Weg.
Gebet: Herr, hilf mir, auch dann an dich zu glauben, wenn etwas nicht nach meiner Vorstellung gelingt. Denn du hast den Eifer Moses gesehen und ihn doch gebraucht.
Ein Wort: Ein Fremdling wegen des Eifers um Gott und sein Volk