22. Februar 2012

Rechtssachen unter Christen

1. Korinther 6,1-11

(2) Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt
richten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet werden
soll, seid ihr dann nicht gut genug, geringe Sachen zu richten?

In der Gemeinde in Korinth war es offenbar vorgekommen, dass ein
Bruder den anderen vor einem heidnischen Gericht verklagte. Paulus
tadelte sie dafür. Probleme unter Gläubigen sollten auf geistliche
Weise gelöst werden. Die Gläubigen sind Heilige, die am Ende
der Zeiten die Welt und sogar die Engel richten werden. Deshalb
sollten sie in der Lage sein, die Probleme des alltäglichen Lebens zu
lösen, ohne dafür die Hilfe von Ungläubigen heranziehen zu müssen.
Wer seinen Bruder vor Gericht bringt, gleicht jemandem, der
selbst Unrecht tut. Anstatt vor einem weltlichen Gericht ihr Recht zu
erstreiten, sollten sie sich lieber Unrecht tun lassen. Diejenigen, die
Unrecht tun, werden das Reich Gottes nicht ererben. Dazu gehören
z.B. Unzüchtige, Götzendiener, Ehebrecher, Homosexuelle, Diebe,
Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber. Einige der Korinther
hatten dazu gehört, aber sie waren durch das Blut Jesu davon rein
gewaschen. Deshalb konnten sie jetzt als Heilige vor Gott leben.

Gebet: Herr, danke für Jesus, der mich von der Sünde rein gewaschen
hat. Hilf mir, Probleme geistlich zu lösen.

Ein Wort: Lass dich lieber übervorteilen!