21. Februar 2012

Schafft den alten Sauerteig weg

1. Korinther 5,1-13

(7) Darum schafft den alten Sauerteig weg,
damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch
wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist.

In der Gemeinde in Korinth lebte ein Bruder in einer offensichtlich
unmoralischen Beziehung. Bislang hatte die Gemeinde dieses Problem
ignoriert. Doch solch eine Sünde unter Gläubigen wirkt wie ein
Sauerteig. Sauerteig ist klein und unsichtbar, doch er kann den Geschmack
eines ganzen Teiges verändern. Deshalb steht Sauerteig
für den unsichtbaren Einfluss der Sünde eines Menschen. Zum Passafest
wurde ungesäuertes Brot gegessen, und vorher wurde aller
alte Sauerteig weggetan. Das war ein Zeichen der Reinigung. Paulus
ermahnte die Gläubigen in Korinth, an das wahre Passalamm Jesus
Christus zu denken, der für unsere Sünde sein Blut vergossen hat,
und den Sauerteig der Sünde wegzutun. Sie sollten den in offensichtlicher
Sünde lebenden Bruder aus der Gemeinde ausschließen,
ihn „dem Satan übergeben“, damit er Gelegenheit hätte, Buße zu
tun und er doch noch gerettet werden könnte. Wir sollen den Sauerteig
der Sünde rechtzeitig aus unserer Mitte und unserem Herzen
wegtun.

Gebet: Herr, schenke mir Mut, anderen zur Buße zu helfen und
selbst für meine Sünde rechtzeitig Buße zu tun.

Ein Wort: Schaffe den Sauerteig der Sünde weg!