20. Februar 2012
Ein Vater der Gemeinde
1. Korinther 4,14-21
(15) Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher
hättet in Christus, so habt ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe
euch gezeugt in Christus Jesus durchs Evangelium.
Paulus ermahnte die Korinther als seine lieben Kinder. Ein Erzieher
lehrt seine Schüler die Wahrheit, ermahnt sie, weist sie zurecht,
bestraft sie oder belohnt sie und bemüht sich, ihnen den richtigen
Weg zu weisen. Doch sein Interesse an den Kindern ist nur ein
berufliches. Ein Vater dagegen liebt seine Kinder wie sein eigenes
Leben. Er ist bereit, für das Wohlergehen seiner Kinder alles hinzugeben.
Er erzieht seine Kinder nicht so sehr durch Worte, sondern
vor allem durch sein eigenes Leben. In der Gemeinde in Korinth gab
es viele Lehrer oder Erzieher, die wahre und richtige Dinge lehrten,
aber die Korinther hatten nicht viele Väter. Paulus war ihr geistlicher
Vater, der sie durch das Evangelium gezeugt hatte. Er forderte
sie auf, seinem Beispiel zu folgen. Als Unterstützung hatte er Timotheus
zu ihnen gesandt, den er ebenfalls als seinen geistlichen Sohn
betrachtete. Bald wollte er selbst auch zu ihnen kommen. Er wollte
dann einige zurechtweisen, die geistlich aufgeblasen geworden waren.
Gebet: Herr, lass mich von Paulus lernen, wie ich ein geistlicher Vater
für andere Menschen sein kann.
Ein Wort: Nicht nur Erzieher, sondern geistlicher Vater sein