12. Februar 2012
Der HERR erzieht und tröstet
Psalm 94,1-23
(12) Wohl dem, den du, HERR, in Zucht nimmst und
lehrst ihn durch dein Gesetz.
Wenn die bösen und ungerechten Menschen Gottes Leute zu vernichten
scheinen und mit ihren schlechten Taten auch noch prahlen,
was kann Gottes Knecht dann tun? Er kann beten. Denn entgegen
den Vorstellungen der gottlosen Menschen, hört und sieht
Gott, der die Ohren und die Augen geschaffen hat, alles. Er züchtigt
die Menschen und Völker, um sie seine Gesetze zu lehren. Gesegnet
ist der Mann, den der HERR in Zucht nimmt und seine Worte lehrt.
Die Welt scheint sich völlig unter der Kontrolle der bösen Menschen
zu befinden. Gottes Leute sind nur wenige und scheinen zu hilflos,
um sich selbst zu verteidigen. Aber der Psalmist erkannte, dass,
obwohl er selbst hilflos war, Gott nicht hilflos ist. Er fand Hilfe, als
er sich an Gott wandte. Als sein Fuß strauchelte, hielt ihn Gottes
Gnade. Als die Angst in sein Herz kam, erquickten ihn Gottes Tröstungen.
Er bekannte: „Der HERR ist mein Schutz, mein Gott ist der
Hort meiner Zuversicht. Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten.“
Gebet: Herr, danke für deine unveränderliche Liebe. Züchtige mich
in deiner Liebe, gemäß deinem Wort, und hilf mir, dass ich nicht
strauchle.
Ein Wort: Gottes Liebe stützt mich.