3. Februar 2012
Orientierung im Gebet
Richter 6,33-40
(37) so will ich abgeschorene Wolle auf die Tenne
legen: Wird der Tau allein auf der Wolle sein und der ganze Boden
umher trocken, so will ich daran erkennen, dass du Israel erretten
wirst durch meine Hand, wie du zugesagt hast.
Die Midianiter verbündeten sich mit den Amalekitern und weiteren
Feinden, um gegen Israel zu kämpfen. Gideon stand die erste größere
Schlacht bevor. Er versammelte seinen eigenen Stamm und
die Nachbarstämme zum Kampf. Doch bevor er sich in die Schlacht
stürzte, suchte er Gottes Orientierung und Bestätigung. Hatte Gott
ihn wirklich zur Rettung Israels bestimmt? Im Gebet vereinbarte Gideon
mit Gott ein Zeichen: Er wollte abgeschorene Wolle auf der
Tenne ausbreiten. Der Tau sollte nur die Wolle, aber nicht den Boden
um sie herum befeuchten. Tatsächlich war am nächsten Morgen
nur die Wolle feucht. Doch Gideon war sich immer noch unsicher.
Deshalb bat er noch einmal um ein Zeichen. Im Gegensatz
zum ersten Mal sollte diesmal die Wolle trocken bleiben und nur
der Boden feucht sein. Dies war noch unwahrscheinlicher, da die
Wolle Feuchtigkeit leichter aufnimmt als der Boden. Doch Gott bestätigte
auch dieses Zeichen. Gideon vertraute im Kampf nicht auf
seine eigene Stärke und seine Fähigkeiten sondern suchte so lange
im Gebet nach Gottes Willen, bis er seine innere Furcht und Zweifel
überwunden hatte.
Gebet: Herr, lehre mich ausdauerndes Gebet, bis ich deine Orientierung
und Bestätigung gefunden habe.
Ein Wort: Suche Gottes Orientierung im Gebet!