25. Januar 2012
Wer glaubt unserm Predigen?
Johannes 12,37-50
(38) damit erfüllt werde der Spruch des Propheten
Jesaja, den er sagte (Jesaja 53,1): „Herr, wer glaubt unserm Predigen?
Und wem ist der Arm des Herrn offenbart?“
Johannes hatte sieben Wunderzeichen Jesu beschrieben. Jesus war
anhand dieser Zeichen leicht als der verheißene Messias und Erretter
zu identifizieren. Doch obwohl er solche Zeichen tat, glaubten
die Menschen nicht an ihn. Johannes erinnert sich daran, dass der
Prophet Jesaja dies bereits vorausgesagt hatte. Die Menschen nahmen
Jesus nicht an, weil sie ein verstocktes Herz hatten. Andere
glaubten zwar an ihn, trauten sich aber nicht, sich zu ihrem Glauben
öffentlich zu bekennen. Sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als
Ehre bei Gott. Wer aber Jesus durch den Glauben sieht, der sieht
Gott. Jesus lud die Menschen noch einmal von ganzem Herzen zu
sich ein. Wer an Jesus glaubt, der bleibt nicht in der Finsternis. Jesus
ist nicht gekommen, die Welt zu richten, sondern zu erretten. Wer
Jesus verachtet und seine Worte nicht annimmt, der hat sich schon
selbst das Urteil gesprochen. Gottes Wort wird ihn am jüngsten Tag
richten. Deshalb sollen wir Jesu Worte hören und bewahren.
Gebet: Herr, danke für Jesus, der gekommen ist, die Welt und mich
zu erretten. Lass mich Jesu Worte hören und bewahren.
Ein Wort: Predige das Wort!