23. Januar 2012

Jesu Einzug in Jerusalem

Johannes 12,12-19

(13) nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus
ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in
dem Namen des Herrn, der König von Israel!

Es war die Zeit gekommen, wo Jesus in Jerusalem einziehen sollte.
Die Menschen, vor allem diejenigen, die durch die Auferweckung
des Lazarus zum Glauben an ihn gekommen waren, bereiteten ihm
einen triumphalen Empfang. Sie begrüßten ihn als den König von
Israel. Ihr Ruf „Hosianna!“ bedeutet „Ach hilf!“ oder „Rette doch!“.
Doch Jesus war kein weltlicher König, der gekommen war, die Römer
zu vertreiben und wieder einen mächtigen Staat Israel aufzurichten.
Jesus war ein geistlicher König, der Erretter, der im Alten
Testament durch den Propheten Jesaja angekündigt worden war.
Deshalb ritt er nicht auf einem stolzen weißen Pferd, sondern auf
einem demütigen Eselsfüllen in Jerusalem ein. Der Esel ist das Symbol
der Demut und des Friedens. Jesus ist unser Herr und König,
aber er regiert unser Leben nicht mit Macht und Gewalt, sondern
mit Demut, Liebe und Frieden. Wenn wir Jesus aufnehmen, werden
wir Frieden und Ruhe für unsere Seelen finden.

Gebet: Herr, danke für Jesus, meinen wahren König. Lass mich Jesus
zum Herrn über mein Leben machen.

Ein Wort: Jesus, der wahre König