19. Januar 2012
Du wirst die Herrlichkeit Gottes sehen
Johannes 11,28-45
(39) Jesus sprach: Hebt den Stein weg! Spricht zu
ihm Marta, die Schwester des Verstorbenen: Herr, er stinkt schon;
denn er liegt seit vier Tagen.
Maria begrüßte Jesus mit demselben Vorwurf wie ihre Schwester.
Sie hatte ihre Gefühle noch weniger unter Kontrolle und weinte.
Auch die Juden, die bei ihr waren, weinten. Schließlich weinte auch
Jesus. Alle dachten, dass Jesus weinte, weil er um Lazarus trauerte.
Hätte Jesus den Tod seines Freundes nicht verhindern können?
Doch Jesus weinte nicht wegen Lazarus, sondern weil sich Gottes
Volk unter der Macht des Todes quälte. Er weinte wegen ihres praktischen
Unglaubens an die Auferstehung. Er entschied sich, diesen
Unglauben herauszufordern. Deshalb befahl er ihnen vor dem Grab:
„Hebt den Stein weg!“ Marta zögerte, weil sie schon den Geruch
des Todes in der Nase hatte. Der Stein vor dem Grab symbolisiert
die Macht des Todes. Er versperrte den Blick auf die Herrlichkeit
Gottes. Als der Stein weggehoben war, konnte Jesus den toten Lazarus
ins Leben zurückrufen. Wenn wir Gottes Herrlichkeit in unserem
Leben sehen wollen, müssen wir die Steine des Unglaubens
wegheben.
Gebet: Herr, danke für Jesus, der mich deine Herrlichkeit sehen
lässt. Lass mich den Stein des Unglaubens wegheben.
Ein Wort: Hebe den Stein weg!