18. Januar 2012
Ich bin die Auferstehung und das Leben
Johannes 11,17-27
(25) Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung
und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn
er stirbt;
Als Jesus in Betanien ankam, war Lazarus bereits vier Tage tot. Jesus
wäre also auch dann zu spät gekommen, wenn er sofort aufgebrochen
wäre. Viele Juden waren zu den beiden Schwestern gekommen,
um sie zu trösten. Doch ihr Trost war wirkungslos. Die beiden
Schwestern hatten nicht nur ihren geliebten Bruder, sondern auch
ihre ganze Hoffnung für ihr Leben verloren. Was könnte man ihnen
Tröstendes sagen? Als Jesus ankam, ging ihm Marta entgegen,
während Maria zu Hause blieb. Martas Worte drücken ihre Trauer
und Bitterkeit aus und auch einen versteckten Vorwurf gegenüber
Jesus. Jesus erinnerte sie an die Auferstehung. Martas Glaube war
theologisch korrekt, aber auch sehr abstrakt. Auferstehung war für
sie etwas, was irgendwann viel später passieren würde und ihr jetzt
nicht helfen konnte. Doch Jesus ist jetzt schon die Auferstehung
und das Leben. Wer an Jesus glaubt, der ist frei von der Macht des
Todes. Er hat ewiges Leben schon hier und jetzt.
Gebet: Herr, danke für Jesus, die Auferstehung und das Leben.
Schenke mir praktischen Auferstehungsglauben.
Ein Wort: Der wird leben, auch wenn er stirbt.