17. Januar 2012
Diese Krankheit ist nicht zum Tode
Johannes 11,1-16
(4) Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit
ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der
Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.
Jesus hielt sich östlich des Jordans auf, als ihn die Nachricht erreichte,
dass sein Freund Lazarus schwer erkrankt war. Lazarus’ Schwestern
hofften natürlich, dass sich Jesus sofort auf den Weg machen
würde. Doch merkwürdigerweise tat er das nicht. Er verzögerte sogar
seine Abreise absichtlich um zwei Tage. In der Zwischenzeit war
Lazarus seiner Krankheit erlegen. Jesus verhielt sich jedoch nicht
deshalb so merkwürdig, weil ihm Lazarus und seine Schwestern
egal waren oder weil er sich davor gefürchtet hätte, nach Judäa zu
gehen, wo man ihm nach dem Leben trachtete. Er war sicher, dass
diese Krankheit nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes
führen werde. Wer dem Willen Gottes dient und durch den Glauben
lebt, der ist wie jemand, der bei Tage umhergeht. Sein Leben
ist in der Hand Gottes. Er lebt nicht unter der Macht des Todes.
Vielmehr kann er in allen Arten von widrigen Umständen eine Gelegenheit
sehen, Gottes Herrlichkeit zu offenbaren.
Gebet: Herr, danke, dass du uns von Todesfurcht und Fatalismus frei
machst. Lass mich unter allen Umständen deine Herrlichkeit offenbaren.
Ein Wort: Zur Verherrlichung Gottes