13. Januar 2012
Ich bin der gute Hirte
Johannes 10,1-15
(11) Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt
sein Leben für die Schafe.
Die religiösen Leiter sollten Hirten für das Volk sein, aber es ging
ihnen nur um sich selbst. Deshalb lehrte Jesus sie die rechte Beziehung
zwischen Hirte und Schafen. Der Hirte geht durch die Tür
zu den Schafen. Wer anderswo einsteigt, ist ein Dieb und Räuber.
Diese Tür ist Jesus selbst. Ein Hirte soll deshalb „durch Jesus“ zu
den Schafen gehen. Ein Hirte kennt seine Schafe mit Namen. Er geht
seinen Schafen voran, und die Schafe erkennen seine Stimme und
folgen ihm nach. Ein Dieb kommt, um für sich selbst auf Kosten der
Schafe einen Vorteil zu haben. Jesus dagegen will seinen Schafen
das Leben und volle Genüge geben. Dafür hat er sogar sein eigenes
Leben gelassen. Ein Mietling sieht in guten Zeiten wie ein Hirte
aus. Aber in der Stunde der Gefahr läuft er davon und überlässt
die Schafe sich selbst. Wie können wir gute Hirten sein? Wir sollen
zuerst gute Schafe Jesu sein, indem wir seine Stimme hören und
ihm nachfolgen. Dann können auch wir unser Leben für die Schafe
lassen.
Gebet: Herr, danke für Jesus, meinen guten Hirten. Lass mich Jesus
hören und ihm nachfolgen und mache mich zu einem Hirten für
hirtenlose Menschen.
Ein Wort: Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.