9. Januar 2012
Die Stimme Gottes vom Gnadenthron
4. Mose 7,1-89
(89) Und als Mose in die Stiftshütte ging, um mit
Ihm zu reden, da hörte er die Stimme zu sich reden von dem Gnadenthron,
(…); und Er redete zu ihm.
Dieses Kapitel bezieht sich auf 2. Mose 40. Nach der Aufrichtung der
Stiftshütte brachten die zwölf Stammesfürsten als Erstes ein Opfer.
Das Opfer bestand aus 6 bedeckten Wagen und 12 Rindern. Mose
verteilte die Wagen und Rinder an die Gerschoniter und Merariter.
Die Kehatiter erhielten nichts, weil sie die heiligen Gegenstände der
Stiftshütte auf Schultern tragen mussten. Die Stammesfürsten opferten
an zwölf aufeinanderfolgenden Tagen alle die gleichen Opfer
zur Einweihung des Altars. Die Opfer waren freiwillige Opfer, die sie
untereinander abgesprochen hatten. Dies zeigt, wie sehr sie schon
zu einem heiligen Volk gewachsen waren, das in Einheit Gott dienen
konnte. Sie opferten Brandopfer, Sündopfer und Dankopfer und Silber
und Gold. Am Ende ging Mose in die Stiftshütte, um mit Gott zu
reden. Gott redete zu ihm mit einer Stimme von dem Gnadenthron,
der auf der Lade über dem Gesetz war. Dies war die Erfüllung der
Verheißung aus 2. Mose 25,22. Moses Leben war so gesegnet, weil
er lernte, Gottes Stimme zu hören und mit Gott zu reden. Ein geistlicher
Leiter muss Gottes Stimme hören und mit Gott reden. Mit Jesu
Tod wurde die ganze Welt zum Gnadenthron. Wir können überall zu
Gott kommen und seine Stimme hören, wenn wir sie hören wollen.
Gebet: Herr, danke, dass ich deine Stimme hören kann.
Ein Wort: Höre Gottes Stimme vom Gnadenthron!