6. Januar 1012
Sie sollen ihre Sünden bekennen
4. Mose 5,1-31
(7a) Und sie sollen ihre Sünde bekennen, die sie
getan haben, und sollen ihre Schuld voll erstatten.
Weil Gott unter seinem Volk wohnte, sollten sie das Lager nicht
unrein machen, denn Gott ist heilig. Äußerlich unreine Menschen
sollten aus dem Lager geschickt werden (2). Vor allem spricht Gott
die innere Unreinheit der Menschen durch verschiedene Sünden
an. Den Israeliten sollte klar sein, dass, wenn sie auf irgendeine
Weise gesündigt hatten, eine Schuld auf ihnen lag, auch wenn diese
Sünde für andere nicht sichtbar war (6). Sie sollten ihre Sünde bekennen
und beispielsweise bei Diebstahl die Schuld erstatten plus
den fünften Teil. Ehebruch und Eifersucht sind meist versteckte
Sünden. Sie zerstören Familien und eine Gesellschaft. Der Geist der
Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen (Spr 14,30) und sät Misstrauen,
Spaltung und Hass. In einem ehebrecherischen und eifersüchtigen
Herzen kann Gott nicht wohnen. Gott gab seinem Volk aber die
Möglichkeit, diese Sünden vor ihm aufzudecken und aus ihren Herzen
zu entfernen. Der Gott des AT ist der gleiche wie des NT. Ehebruch
ist immer noch Sünde und Eifersucht ein Werk des Fleisches
(Gal 5,19.20). Wir müssen mit unseren versteckten Sünden zum
Kreuz Jesu kommen, sonst kann Gottes Geist nicht in uns wohnen.
Wenn wir unsere Sünde bekennen, so vergibt und reinigt uns Gott
(1. Joh 1,9), auch von der Eifersucht.
Gebet: Herr, vergib mir meine versteckten Sünden, auch meine Eifersucht.
Wohne du mit deinem Geist in mir.
Ein Wort: In einem reinen Herzen wohnt Gott.