8. Dezember 2011
Pflüget ein Neues!
Hosea 10,1-15
(Hos 10,12) Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maß der Liebe!
Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er
kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!
Der Prophet vergleicht Israel mit einem üppig rankenden
Weinstock, der viele Früchte trägt. Doch anstatt Gott für diesen
Segen zu danken, betete die Menschen in jedem Winkel des Landes
Götzen an. Ihr Herz war falsch. Nun mussten sie ernten, was
sie gesät hatten: ihr König, auf den sie sich verlassen hatten, war
machtlos geworden und konnte ihnen nicht mehr helfen. Das goldene
Kalb, das sie als Gott angebetet hatten, wurde nach Assyrien
verschleppt. Sie selbst waren so verzweifelt, dass sie sich den
Tod wünschten. Doch Gott wollte sie strafen, um sie zu erziehen. Er
wollte ihnen das Joch der Knechtschaft unter den Heiden auflegen.
Gott hoffte immer noch darauf, dass sie einen echten Neuanfang
finden könnten. Sie sollten nicht weiter den eigefahrenen Wegen
folgen. Stattdessen sollten sie wie mit dem Pflug neue Furchen in
ihrem Leben ziehen. Dort könnten sie Gerechtigkeit säen und nach
dem Maß der Liebe und Gnade Gottes ernten. Leider entschieden
sich die Israeliten dafür, böse Wege zu pflügen, Übeltat zu ernten
und Lügenfrüchte zu essen. So würden sie schließlich untergehen.
Gebet: Herr, lass mich heute einen neuen Weg in meinem Leben
pflügen, der dir gefällt, sodass ich Gerechtigkeit säen und nach deiner
Gnade ernten kann.
Ein Wort: Pflüge ein Neues!