1.März 2010

Hesekiel 37,1-14
Ein überaus großes Heer Gottes
(Hes 37,10) Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer.
In einer Vision führte der Herr Hesekiel auf ein großes und weites Feld, das lag voller Totengebeine. Einen hoffnungsloseren Anblick kann man sich kaum vorstellen. Auf Gottes Frage, ob diese Gebeine wieder lebendig werden könnten, konnte Hesekiel nicht direkt antworten. Doch er vertraute auf Gottes Souveränität. Der Herr befahl ihm, den Totengebeinen zu predigen: „Ihr verdorrten Gebeine, höret des Herrn Wort!“ Als Hesekiel gehorchte, rauschte es, und die Gebeine rückten wieder zusammen. Sie hatten aber noch keinen Odem in sich. Hesekiel sollte nun auch dem Odem befehlen, die Getöteten anzublasen und sie wieder lebendig zu machen. Heskiel weissagte, wie ihm befohlen war. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig. Sogar stellten sie sich als ein großes Heer auf, das bereit ist, in den Kampf zu ziehen. Diese Vision erinnerte an die geistliche Lage Israels. Es gab für sie keine Hoffnung mehr, doch Gottes Geist würde sie wieder als ein Königreich von Priestern aufstellen. Geistlich gesehen sind die Hochschulen in Europa wie ein Feld voller Totengebeine. Wenn wir aber durch den Gehorsam Gottes Wort predigen, wird es rauschen, und schließlich wird ein großes Heer Gottes aufstehen.
Gebet: Herr, mache die Totengebeine wieder lebendig und stelle sie als ein großes Heer Gottes auf.
Ein Wort: Ein überaus großes Heer