01. September 2010

1. Könige 15,25-16,7

Weil ich dich aus dem Staub erhoben habe

(1. Kön 16,2a) Weil ich dich aus dem Staub erhoben habe und zum Fürsten gemacht über mein Volk Israel und du doch wandelst in dem Wege Jerobeams und mein Volk Israel sündigen machst, dass sie mich erzürnen durch ihre Sünde,

Nadab wurde König von Israel. Auch er war wie sein Vater ein Götzendiener. Doch regierte er nur zwei Jahre, weil er einer Verschwörung von Bascha zum Opfer fiel. Bascha töte nicht nur Nadab, sondern erschlug das ganze Haus Jerobeams, wie es Gott geredet hatte (Kap. 14,10). Bascha dachte vielleicht, dass er mit seiner eigenen Kraft zur Macht gekommen war. Aber in Wirklichkeit hatte Gott ihn aus dem Staub erhoben und zum König von Israel eingesetzt. Er sollte deshalb Gott dienen. Doch auch er wandelte in den Wegen Jerobeams, deshalb wollte Gott auch ihn und sein Haus ausrotten. Gott hat uns ähnlich wie Bascha aus dem Staub erhoben. Wir gehörten eigentlich nicht zu dem „edlen Ölbaum“, nicht zum Volk Gottes, wie Paulus im Römerbrief erklärt (Röm 11,17-24). Gott hat uns „wilde Ölzweige“ in den edlen Ölbaum eingepfropft. Wenn wir jedoch auch schlechte Früchte bringen wie Bascha, dann kann er uns auch wieder abhauen. Wir dürfen Gottes Gnade, dass er uns aus dem Staub erhoben hat, nicht vergessen und sollen ihn unser Leben lang anbeten und dienen.

Gebet: Herr, du hast mich aus dem Staub erhoben. Lass mich diese Gnade niemals vergessen und dich anbeten.

Ein Wort: Gott hat mich aus dem Staub erhoben