1.Februar 2010

2. Samuel 21,1-22
David, die Leuchte Israels
(2. Sam 21, 17b) Du sollst nicht mehr mit uns ausziehen in den Kampf, damit nicht die Leuchte in Israel verlischt.
Eine große Hungersnot kam über das Land, die drei Jahre dauerte. Als David mit diesem Anliegen zu Gott kam, erklärte Gott ihm die Ursache der Hungersnot. Die Blutschuld lag auf Saul und seinem Hause, weil er den Bund mit den Gibeonitern gebrochen und sie getötet hatte. Die Gibeoniter hatten Josua (Jos 9) früher mit einer List einen Eid abgenommen, so dass sie bei der Eroberung verschont blieben. Die Gibeoniter verlangten sieben Männer aus dem Hause Sauls, zur Sühnung ihrer Blutschuld. David gab ihnen die sieben Nachkommen Sauls und sie wurden hingerichtet. Danach wurde Gott dem Land wieder gnädig. In einem Krieg gegen die Philister wurde David müde und wäre fast von einem der Riesen der Philister getötet worden, wenn Abischai ihn nicht gerettet hätte. David war schon alt geworden. Daraufhin beschworen die Männer Davids ihn, dass er nicht mehr mit zum Kampf ausziehen sollte, damit die Leuchte Israels nicht verlischt. David war die Leuchte Israels, weil er Gott, seiner Leuchte (22,29), sein Leben lang gefolgt war, indem er nicht mit den Menschen gekämpft hatte, sondern an die Erfüllung der Verheißung Gottes an seinem Leben stets geglaubt hatte.
Gebet: Herr, hilf mir, eine Leuchte für mein Volk zu werden.
Ein Wort: Eine Leuchte für mein Volk!