19.Dezember 09

2. Samuel 7,17-29 

Davids Gebet

(2. Sam 7,18b) Wer bin ich, Herr HERR, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast.

Gott hatte David durch Nathan verheißen, ihm einen Nachkommen zu geben, dessen Königtum ewig bleiben würde (13). Nach diesen Worten betete David zum Herrn: „Wer bin ich Herr HERR, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?“ David war König, aber er war demütig, weil er wusste, dass er allein aus Gottes Gnade der war, der er war. Er erkannte, dass Gott dies alles gemäß seiner Verheißung und gemäß seiner Liebe an seinem Leben getan hatte. Er pries Gott:  „Gott ist groß, keiner ist wie Gott.“ Als er für Gottes Gnade an seinem Leben dankte, wurde sein Herz weit. So  dankte er auch für Gottes wunderbare Gnade an seinem Volk, dass er aus der Sklaverei in Ägypten erlöst hatte. Gott hatte sich ein Volk mit soviel Liebe und Mühe zubereitet, nicht um es dann wieder zu verwerfen, sondern für ewig. David zweifelte nicht an Gottes Verheißung, vielmehr glaubte er, dass Gott allmächtig ist und sein Wort die Wahrheit (28). Deshalb forderte er Gott durch den Glauben auf, anzufangen seine Verheißung wahr zu machen und sein Haus zu segnen.

Gebet: Herr, wer bin ich, dass du mich bis hierher gebracht hast. Dein Wort ist die Wahrheit, so fang nun an, deine Verheißung an mir und meinem Volk zu erfüllen.

Ein Wort: Wer bin ich Herr? So fang nun an, zu segnen!