19. März 2010

1. Mose 33,1-20
Jakob siedelt sich bei Sichem an
(1. Mo 33,20) und errichtete dort einen Altar und nannte ihn „Gott ist der Gott Israels“.
Nach der Vergebung von Gott, dem Höchsten, war Jakob sehr erleichtert. Dennoch fürchtete sich Jakob, als sich Esau mit vierhundert Mann näherte. Sein Bruder aber lief ihm entgegen und herzte Jakob. Wie groß war die Erleichterung Jakobs! Esau wunderte sich über die vielen Herden, denen er begegnet war. Vielleicht hatte er Jakob schnell sehen wollen. Aber statt Jakob war nur wieder eine Geschenkkarawane gekommen. Jakob erklärte Esau, dass die Herden seine Geschenke an ihn seien. Jakob nötigte Esau sie anzunehmen. Der freundliche Empfang Esaus war für Jakob so viel wie das freundliche Angesicht Gottes. Das Wiedersehen hätte ganz anders und viel schlimmer werden können (8-11). Esau wollte nun Jakob bei dessen Existenzgründung in der Heimat helfen. Dieser aber wollte lieber allein sein. Er traute seinem Fleiß und seiner Treue viel mehr als der Hilfe von anderen (12-16). Jakob zog nach Sukkot und baute sich ein Haus. Danach kam er wohlbehalten nach Sichem und kaufte sich das Land dort und lagerte vor der Stadt. Er richtete dort einen Altar für Gott auf. Dieser Altar war aber ein Altar für ihn selbst und hieß „Gott ist der Gott Israels“. Gott war für Jakob. Gott aber wünschte sich, dass auch Jakob für Gott lebte.
Gebet: Herr, in wieviel Not hast du mich gnädig angesehen. Lass mich nun auch nach deinem Willen trachten statt nach meiner Sicherheit.
Ein Wort: Du hast mich freundlich angesehen