19.Juni 09
28. August 2008 — Anja
Hesekiel 5,1-17
Gottes Zorn über die Ungehorsamen
(Hes 5,13) So soll mein Zorn vollendet werden und mein Grimm über sie zum Ziel kommen, dass ich meinen Mut kühle, und sie sollen erfahren, dass ich, der Herr, es in meinem Eifern geredet habe, wenn ich meinen Grimm an ihnen vollende.
Auf Gottes Anweisung hin schor sich Hesekiel die Haare ab. Einen Teil verbrannte er, einen Teil zerschlug er mit dem Schwert, einen Teil zerstreute er in den Wind. Nur einen kleinen Rest verbarg er im Mantelzipfel. So würde Gottes Gericht über das Haus Israel kommen. Gott hatte Jerusalem auserwählt und gesegnet. Doch sie trieben es schlimmer als die Heiden und hielten Gottes Gebote nicht. Sogar die Heiden hatten Ordnungen, doch Israel war ganz und gar verdorben. Gottes Gericht würde ein Drittel durch Hunger und Pest dahinraffen, ein Drittel käme durchs Schwert um und das letzte Drittel würde unter alle Völker verstreut. Eigentlich sollte Israel ein Segen für alle Völker sein. Doch Gott würde es nun zur Schmach, zum Hohn, zur Warnung und zum Entsetzen für alle Völker machen.
Gebet: Herr, vergib meine Rebellion und meinen Ungehorsam. Hilf mir, deine Ordnungen zu halten und ein Segen für alle Völker zu sein.
Ein Wort: Halte Gottes Ordnungen