19.Mai 09
5. Juni 2008 — Anja
1. Samuel 21,2-16
Heiliges Brot
(1. Sam 21,7a) Da gab ihm der Priester von dem heiligen Brot, weil kein anderes da war als die Schaubrote.
David war auf der Flucht, er hatte weder Geld, Waffen noch etwas zu essen. In der Not kam er zu Priester Ahimelech und bat diesen um etwas Brot. Aber Ahimelech hatte nur die heiligen Schaubrote, die ausschließlich den Priestern vorbehalten waren und erst weggenommen werden durften, wenn am Sabbat frische Schaubrote hingelegt wurden. (3.Mose 24, 9) Ahimelech vertraute den Worten Davids und gab ihm die Brote, dazu auch das Schwert des Goliats. Trotz dieser Hilfe, hatte David keine Orientierung, was er weiter tun sollte. In seiner Not wandte er sich an den Philisterkönig von Gat, Achisch, eigentlich dem Erzfeind Israels. Aber auch dort konnte er nicht bleiben. In seiner Furcht und Not stellte er sich wahnsinnig, so dass sie ihn unversehrt gehen ließen. Die Psalme, vor allem Psalm 56 und 34, zeigen uns wie sehr David in dieser Zeit geistlich kämpfte, auf Gott zu hoffen, zu vertrauen und ihn trotz aller Verfolgungen zu loben. Er bezeugt (Ps 34,5.6), dass Gott ihn errettet und Freude gab trotz aller Not, als er Gott suchte und auf ihn sah. Gottes Knechte brauchen in der Krisenzeit Menschen wie Ahimelech, der für diese Hilfe sein Leben gab. (Kap 22,18)
Gebet: Herr, hilf mir, in der Notzeit auf dich zu vertrauen. Hilf mir, wie Ahimelech deinen Knechten zu helfen.
Ein Wort: Gib dein „heiliges Brot“ für Gottes Knechte