19.Februar 2010

Matthäus 12,9-14  

Die Heilung eines Mannes am Sabbat

(Mt 12,13) Da sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und sie wurde ihm wieder gesund wie die andere.

Als Jesus am Sabbat in die Synagoge ging, war dort ein Mensch mit einer verdorrten Hand. Die Hand eines Mannes ist sehr wichtig für sein Leben – er arbeitet damit, er kämpft damit, er spielt damit Klavier. Und man reicht  den anderen meistens die Hand, um Guten Tag zu sagen. Eine verdorrte Hand kann man mit einem verdorrten Geist gleichsetzen. Die Pharisäer konnten das Leid dieses Mannes nicht sehen. Sie benutzten ihn nur als einen Köder, um Jesus in eine Falle zu locken.

Jesus ignorierte ihre Falle. Er beantwortete ihre Fragen mit der Wahrheit Gottes: „Es ist erlaubt, am Sabbat zu heilen.“ Er lehrte sie die Kostbarkeit eines Menschen. Dann befahl er dem Mann, seine Hand auszustrecken, die er immer verborgen gehalten hatte. Der Mann legte seinen nutzlosen Stolz ab und streckte seine hässliche, nutzlose Hand zu Jesus aus. Er überwand sich selbst und gehorchte Jesus und wurde geheilt. Jesus riskierte sein eigenes Leben, um diesem Mann zu helfen.

Gebet: Herr, ich strecke meine Schwachheit und Scham zu dir aus. Danke, dass du mich auf Kosten deines eigenen Lebens geheilt hast.

Ein Wort: Strecke deine Hand aus

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