19.Oktober 08

Mit Tränen säen und mit Freuden ernten

Psalm 126,1-6     

Leitvers 126,5

Spontan haben wir den Eindruck, dass dieser Psalm von der Rückkehr der Israeliten aus dem Exil spricht. An-dererseits scheint er nicht in der Gefangenschaft, son-dern in der Freiheit verfasst worden zu sein. Entweder versetzt der Psalmist sich und seine Zuhörer in die Zeit der Gefangenschaft zurück und ruft ihnen ihre damaligen Empfindungen in Erinnerung. Oder ihm ist bewusst, dass ihnen die wahre Befreiung noch bevorsteht, sodass er auf den Erlöser Jesus Christus vorausblickt.

Wir können bei diesem Psalm auch an die Menschen in unserem Land denken, die von der Macht der Sünde gefangen sind. Wenn Gott die uns anvertrauten Men-schen von der Sünde erlöst, scheint uns dieses wunder-bare Werk Gottes wie ein Traum zu sein. Wenn in unserem Land eine geistliche Erweckung geschieht, werden sogar andere Völker Gott anerkennen. Gottes Erlösung ist ein Grund zu großer Fröhlichkeit. Wie schön wird der Strom von befreiten Menschen sein! Vielleicht haben wir unter Tränen gebetet und Gottes Wort ausge-streut. Aber wir werden mit Freude viele Früchte der Erlösung ernten.

Gebet: Herr, bitte segne meine Gebete und meine Verkündigung deines Wortes und tue ein großes Werk der Erweckung und Erlösung in unserem Land!

Ein Wort: Säe unter Tränen und ernte mit Freuden!

 

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