19.Januar 2010

Offenbarung 10,1-11 

Süß im Mund, bitter im Magen

(Offb. 10,9) Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling’s! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird’s süß sein wie Honig.

Ein anderer, starker Engel stand mit einem Fuß auf dem Meer und mit einem Fuß auf der Erde und schrie so laut, wie ein Löwe brüllt. Sieben Donner erhoben ihre Stimme. Johannes wollte ihre Botschaft schon aufschreiben, doch sie sollte versiegelt bleiben. Der Engel schwor bei dem ewigen und allmächtigen Gott, dass hinfort keine Zeit mehr sein wird, sondern das Geheimnis Gottes, wie es den Propheten verkündigt wurde, vollendet ist, wenn der siebte Engel seine Posaune bläst. Dann wird Jesus wiederkommen und die Zeit zur Umkehr ist abgelaufen. Der Engel hatte ein kleines Büchlein in der Hand. Johannes sollte es nehmen und verschlingen. In seinem Mund war es süß wie Honig, in seinem Magen aber bitter. Dies erinnert an Hesekiels Berufung (Hes 2,8-3,3). Das Büchlein steht für Gottes Wort. Johannes sollte es vollkommen in sich aufnehmen. Er sollte Völkern, Nationen, Sprachen und vielen Königen weissagen. Gottes Wort ist denen, die es annehmen, süß wie Honig. Andererseits ist Gottes Wort auch bitter, weil Gottes Weg zum herrlichen Ziel durch Leiden und Prüfungen hindurch geht.

Gebet: Herr, ich möchte Dein Wort vollkommen in mich aufnehmen. Lass es mir süß wie Honig sein.

Ein Wort: Nimm Gottes Wort in dich auf

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