19. Juli 2010

2. Mose 2,1-10 

Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen

(2. Mo 2,10) Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.

Der Pharao gebot seinem Volk, alle neugeborenen Jungen des Volkes Israel in den Nil zu werfen. In dieser Zeit wurde Mose als ein Junge aus dem Stamm Levi geboren. Seine Mutter verbarg ihn trotz des Gebots des Pharao drei Monate lang. Danach versuchte sie ihr Kind in einem Kästlein von Rohr zu retten, bevor es in den Nil geworfen wurde. Gott erhörte ihren Glauben und ihr Gebet. Die Tochter des Pharao barg das Kästlein aus dem Nil. Sie hatte Mitleid mit dem Kind. Durch die Vermittlung der Schwester, die dem Kästlein ihres kleinen Bruders gefolgt war, konnte das Kind weiter von der leiblichen Mutter gestillt werden. Die Tochter des Pharao nannte das Kind Mose. Mose bedeutet „herausgezogen“. Die Tochter des Pharao kannte den Befehl des Pharao. Ihr Mitleid aber war großer als die Furcht vor dem König. Die böse Strategie des Pharao, den Widerstand Israels von Geburt an zu tilgen, konnte durch den Glauben einer Mutter überwunden werden. Gott erwies sich als lebendig, als er die gläubige Aktion der Mutter Moses gnädig annahm.

Gebet: Herr, hilf mir, trotz der Gefahr durch den Glauben mein Bestes zu tun, damit dein Wille geschehe. Denn du hast Mose durch die Glaubenstat seiner Mutter errettet.

Ein Wort: Mose, das Zeichen der rettenden Macht Gottes

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