18.Dezember 08
28. August 2008 — tbroot
Weil kein Hirte da ist
Sacharja 10,1 - 11,17
Leitvers 10,2
Wenn kein Hirte da ist, verschmachtet das Volk. Es wird eine leichte Beute von allerlei pseudo-religiösen Strö-mungen, die den Menschen falsche Hoffnung machen. Wahrsager denken nur an ihren Gewinn und erzählen das Blaue vom Himmel herunter. Gott war sehr traurig, dass sein Volk so in die Irre ging. Und er war sehr zornig auf die Leute, die Hirten des Volkes sein sollten. Sie weideten nur sich selbst. Gott entschied sich, dass er selber der Hirte seines Volkes sein wollte. Er wollte es stärken und retten und wieder einsetzen. Der Herr allein ist unser guter Hirte (Joh 10,11). Die falschen Hirten werden ihre Herrlichkeit einbüßen. Gott wollte Sacharja als Hirten seines Volkes gebrauchen. Er brachte ihnen Gnade und Eintracht. Aber die Schafe waren nicht dankbar. Sie wollten den Knecht Gottes nicht mehr. Da sandte Gott ihnen einen anderen Hirten. Der wollte die Schafe nur ausnutzen. Wenn wir keinen guten Hirten haben, haben wir es durch unseren Ungehorsam ver-dient. Gott aber liebt uns so sehr, dass er einen Hirten Jesus sandte und ihn ans Kreuz nagelte. Soll nicht das Königreich Gottes ein Reich des wahren Hirten sein?
Gebet: Herr, mein Volk leidet, weil kein Hirte da ist. Herr, ich möchte in deinem Königreich wohnen, wo du mein Hirte bist. Vergib mir meinen Ungehorsam.
Ein Wort: Königreich des wahren Hirtens