18.Mai 09

1. Samuel 20,24-21,1

Geh hin mit Frieden!

(1. Sam 20,42a) Und Jonatan sprach zu David: Geh hin mit Frieden!

Beim gemeinsamen Mahl am Tisch von König Saul wurde offenbar, dass Saul wirklich die Absicht hatte David zu töten. Saul wurde Jonatan gegenüber sehr zornig, beschimpfte ihn und warf seinen Spieß nach ihm, vor allem sagte er klar, dass Jonatans Königtum nicht bestehen wird, wenn David am Leben bleibt. Wegen David und allem Schimpf seines Vaters war Jonatan sehr traurig, so dass er nichts mehr essen konnte. Am nächsten Morgen warnte er David durch das verabredete Zeichen. Dann mussten sie von einander unter Tränen Abschied nehmen. David würde nun für immer gehen und als ein Flüchtling leben müssen. Ein Mensch, der auf der Flucht ist, hat eigentlich keinen Frieden. Aber Jonatan segnete David mit dem Frieden Gottes, weil Gottes Friede höher als alle Vernunft ist und unser Herz bewahrt. (Phil 4,7) Der Friede der Welt ist immer abhängig von den Bedingungen. Der Friede Gottes kommt aber aus der Liebesbeziehung mit Gott und bewahrt unser Herz in Lebensstürmen. David konnte in Frieden fliehen, weil er Frieden mit Gott hatte. Nicht David war ein Flüchtling, sondern Saul, weil seine Beziehung zu Gott zerbrochen war.

Gebet: Herr, danke für Jesus, durch den ich Frieden mit dir haben kann, auch in der Zeit der Lebensstürme.

Ein Wort: Gehe täglich im Frieden Gott hin

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