18.Februar 2010

Matthäus 12,1-8
Der Herr hat Wohlgefallen an Barmherzigkeit
(Mt 12,7.8) Wenn ihr aber wüsstet, was das heißt (Hosea 6,6): »Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer«, dann hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt. Der Menschensohn ist ein Herr über den Sabbat.
Als Jesu Jünger einmal an einem Sabbat durch die Kornfelder spazierten, pflückten sie dabei ein paar Ähren und aßen sie. Die Pharisäer kritisierten Jesus und klagten ihn an, dass er seinen Jüngern erlauben würde, am Sabbat zu arbeiten. Pharisäer, die immer etwas zu kritisieren haben und ständig pingelig sind, können niemals das Werk Gottes sehen.
Jesus lehrte sie aus der Bibel über David, einen großen König und Soldaten, der Gott und seine Leute liebte. Er war nicht gesetzlich. Jesus erinnerte die Pharisäer auch daran, dass die Priester am Sabbat arbeiteten, indem sie die Opfer im Tempel darbrachten. Dann sagte er ihnen, wer er war und warum er gekommen war. Er kam nicht in diese Welt, damit die Menschen religiöser würden. Er kam, um den Sündern Gottes Barmherzigkeit zu zeigen. Wenn jemand Gottes Barmherzigkeit und vergebende Liebe nicht kennt, sind seine religiösen Aktivitäten bedeutungslos. Jesus ist der Herr über den Sabbat und der Messias.
Gebet: Herr, danke, dass du meine Schwachheit verstehst und mir deine Barmherzigkeit zeigst. Hilf mir auch anderen barmherzig gegenüber zu sein.
Ein Wort: Gott hat Gefallen an Barmherzigkeit, nicht an religiösen Aktivitäten.