18.Juli 09
21. Juni 2008 — Anja
Apostelgeschichte 15,22-35
Glaubensleben bedeutet keine Last
(Apg 15,28) Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzulegen als nur diese notwendigen Dinge.
Die Apostel sandten Judas Barsabbas und Silas, bewährte Männer, mit Paulus und Barnabas nach Antiochia, um die Beschlüsse der Apostelversammlung zu überbringen. In ihrem Brief reden sie die Heidenchristen als Brüder an, die des Heils Gottes würdig sind. Sie erkennen die Arbeit von Paulus und Barnabas unter den Heiden ausdrücklich an und tadeln diejenigen, die den Heidenchristen mit ihrer Gesetzlichkeit Unruhe gemacht hatten. Die Heiden durften die Errettung allein aus der Gnade Gottes in Jesus annehmen. Man wollte ihnen keine Last auferlegen. Das Glaubensleben soll nicht eine Last sein, sondern von der Freude über die Errettung bestimmt werden. Die Heiden sollten sich lediglich von Götzenopfer, von Blut, vom Erstickten und von Unzucht fernhalten. Diese Regeln waren nicht für ihre Errettung notwendig. Es waren Speisegebote und andere praktische Regeln, die es ermöglichen sollten, dass Judenchristen und Heidenchristen ungestörte Gemeinschaft miteinander haben konnten. In Antiochia freute man sich über den Zuspruch durch diesen Brief sehr. Die Jerusalemer Brüder blieben noch eine Zeit lang, Silas aber auf Dauer in Antiochia.
Gebet: Herr, danke dass du mir keine Last auferlegst, sondern mir Freude und Erfüllung durch dein Evangelium schenkst.
Ein Wort: Glaubensleben ist Freude, keine Last