18. Oktober 2010

2. Mose 17,1-7
Israel in Massa und Meriba
(2. Mo 17,6) Siehe, ich will dort vor dir stehen auf dem Fels am Horeb. Da sollst du an den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, dass das Volk trinke. Und Mose tat so vor den Augen der Ältesten von Israel.
Die ganze Gemeinde zog von der Wüste Sin weiter und lagerte sich in Refidim. Die Israeliten, die das Wunder des Herrn einige Male erfahren hatten, haderten mit Mose und verlangten Wasser. Mose solle ein Zeichen tun. Wenn es nicht geschehen würde, gäbe es keinen Gott. Wenn es aber das geforderte Wasser in der Wüste gäbe, gäbe es Gott, den Herrn. Mose wollte den Herrn nicht versuchen, doch die Forderung des Volkes war hartnäckig. Da schrie Mose zu dem Herrn. Der Herr antwortete Mose, dass er das Volk aus dem Felsen trinken lassen solle. Wie erstaunlich ist die Reaktion des Herrn?! Statt das Volk, das ihn trotz vieler vorangegangener Zeichen versuchte, zu bestrafen, ließ er Mose ein Wunder tun. Er ließ Mose das Volk aus dem Felsen trinken. Der Herr wollte seine Herrlichkeit offenbaren. Der Herr war geduldig mit dem widerspenstigen Volk und tat ein unmögliches Wunder und ließ Wasser aus dem Felsen springen. Er ließ seinen Sohn am Kreuz sterben und ließ das Wasser aus seinen Lenden fließen. Mose nannte den Ort Meriba Massa und Meriba, denn das Volk hatte dort gegen den Herrn gehadert und ihn versucht.
Gebet: Herr, du lässt dein ewiges Zeichen bleiben und tränkst mich aus dem Felsen in der Wüste. Lass mich an Jesus erinnern.
Ein Wort: Ich will dich aus dem Felsen tränken