17. März 2010

1. Mose 32,1-22  

Jakob rüstet sich zur Begegnung mit Esau

(1. Mo 32,12) Errette mich von der Hand meines Bruders, von der Hand Esaus; denn ich fürchte mich vor ihm, dass er komme und schlage mich, die Mütter samt den Kindern.

Laban hatte sich beruhigt. Und er umarmte seine lieben Töchter und Enkel, die er nicht leicht wieder sehen würde, und küsste sie. Als Jakob die Stätte Mahanajim passierte, erkannte er, dass die Engel Gottes ihn behüteten (1-3). Jakob aber musste nun Esau begegnen. Er hatte seinen Bruder Esau damals belogen und dessen Segen an sich gerissen. Esau war damals sehr wütend gewesen und hatte ihn umbringen wollen. Aus Furcht vor Esau tat Jakob alles, um diese Begegnung zu überleben. Er bereitete Geschenke vor und ließ sie vor sich herziehen (4-6). Er teilte seine Habe in zwei Lager. Er dachte, dass mindestens ein Lager dem Angriff Esaus entgehen könnte (7-9). Dann betete er zu Gott und suchte die Barmherzigkeit Gottes. Seine Grundlage war dabei die Verheißung Gottes (10-13). Er stand in der Nacht auf und teilte seine Geschenke in mehrere Gruppen, so dass sie in Abständen vorangehen und Esau begegnen sollten, um ihn zu besänftigen (14-22). Trotz all dieser Aktionen konnte Jakob sich von seiner Furcht nicht befreien. Die Schuld lässt sich nicht einfach abschütteln. Sie verlangt die göttliche Vergebung. Gott aber erhörte das Gebet Jakobs.

Gebet: Herr, ich will oft einfach meine Schuld abschütteln. Ich weiß jedoch, dass ich mich immer noch fürchte. Lass mich zu dir kommen, wie ich bin.

Ein Wort: Gott erbarmt sich der Sünder in der Furcht 

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