17.Dezember 08

Dein König kommt zu dir

Sacharja 9,1-17  

Leitvers 9,9

Gott kündigte eine schwere Last an, die über die mit Israel verfeindeten heidnischen Nachbarvölker kommen sollte. Vielleicht ist damit der Feldzug von Alexander dem Großen gemeint. Tyrus war stark befestigt und außer-dem reich und weise. Es schien uneinnehmbar zu sein. Doch es sollte mit all seiner Macht wie ein Stein ins Meer stürzen. Aschkelon, Gaza und Ekron waren Städte der Philister. Sie sollten erobert werden. Doch gab es für die Überlebenden eine gnädige Verheißung: sie sollten in Gottes Volk aufgehen. Gott selbst wollte über seinem Volk wachen. Der größte Segen aber war, dass Gott sein Volk auch besuchen wollte. Gott wollte nicht wie ein weltlicher König mit Waffengewalt und glänzender Pracht kommen. Er kam arm und ritt auf einem Eselchen. Darum ist er der Friedefürst. Jesus erfüllte diese Ver-heißung, als er in Jerusalem einritt. Kurz darauf erlöste er uns durch sein Blut am Kreuz aus der Gefangenschaft der Sünde. In dieser Welt gibt es so viele Idole, die mächtig, weise und reich erscheinen. Dagegen scheint Jesus zu bescheiden zu sein. Wer aber diesen König auf einem Esel aufnimmt, herrscht er über ihn mit Frieden. Der demütige König Jesus ist würdig unserer Anbetung. Sollte über dich ein Diktator herrschen oder der König auf einem Esel?

Gebet: Herr Jesus, deine Friedensherrschaft ist die wahre Hoffnung für mich und für die Welt.

Ein Wort: Freue dich sehr, jauchze und verkündige Jesus