17.November 08

Rufe den Namen des Herrn an

1. Mose 4,17-25
Leitvers 4,26

Die Bemühung, vor dem unsichtbaren Herrn in Frömmigkeit zu leben, ist immer weiter gescheitert. Die Nachkommen Kains standen weiter unter seinem Einfluss. Die ganze Welt wird immer gottloser. Die Welt beschäftigt sich mit sich selbst, ohne nach Gott zu fragen. Die Schilderung der Herkunft von Bauern, Musikern und Schmieden stellt nicht den Beruf bloß, sondern die Möglichkeit der Menschen, sich ohne Gott nur mit ihrem Beruf zu beschäftigen (17-22).
Die Verse 23 bis 24 zeigen jedoch die vertrocknete Innerlichkeit der Menschen, die nicht nach Gott fragten.
Der souveräne Gott sandte weiter die Menschen in die Welt, die nach Gott fragten. In Trübsal gebar Eva durch Gottes Gnade einen neuen Sohn namens Set. Zu der Zeit des Enosch, des Nachkommens Sets, begannen die Menschen, den Namen des Herrn anzurufen. In jener harten und wüsten Welt bekamen sie Trost und Hoffnung, indem sie den Namen des Herrn anriefen. Das gilt auch noch heute. Denn wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden (Vgl. Röm 10,13).
Gebet: Herr, diese Welt ohne dich ist für mich hart, wüst und leer. Ich bin in dieser Welt vertrocknet wie eine abgeschnittene Blume. Ich rufe deinen Namen an.

Ein Wort: Rufe den Namen des Herrn an

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