17.Februar 2010

Matthäus 11,25-30 

Jesu Joch

(Mt 11,29) Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Die lebensüberdrüssigen, kultivierten und anscheinend sehr schlauen Leute wollten Jesus nicht annehmen. Sie taten nicht Buße und nahmen Gottes Vergebungsgnade und Segen nicht an. Aber Jesu kindliche Jünger waren Menschen, die ein demütiges Herz hatten. Sie waren lernwillig. Sie nahmen Jesus und das Wort Gottes einfach an. Gott offenbart seine Wahrheit und Liebe solchen Menschen.

Jesu Einladung gilt für alle, die müde in ihrer Seele und von ihrer Schuld, Furcht und Sünde beladen sind. Er nimmt unsere Lasten von uns und gibt uns stattdessen sein Joch. Ein Joch verhilft dem Ochsen dazu, seine Kraft für einen guten Zweck zu gebrauchen. Es befähigt ihn, mit dem Bauern und mit den anderen Ochsen zusammen zu arbeiten. Jesu Joch auf sich zu nehmen, bedeutet, sich selbst für die Nachfolge Jesu hinzugeben und seinem Wort zu gehorchen. Nur wenn wir Jesu Wort von Herzen gehorchen, können wir von ihm lernen und wahre Ruhe für unsere Seele finden.

Gebet: Herr, gib mir dein Joch; nimm meine Sündenlast, weltlichen Sorgen und Schuld von mir. Befähige mich, dass ich dir fruchtbar dienen kann.

Ein Wort: Komm zu Jesus; nimm sein Joch auf dich, sodass du wahre Ruhe in ihm findest.

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