17.Mai 09
5. Juni 2008 — Anja
1. Samuel 20,1-23
Nimm die Barmherzigkeit niemals fort
(1.Sam 20,15a) So nimm die Barmherzigkeit niemals fort von meinem Hause.
Während Saul bei Samuel verzückt auf dem Boden lag (19,24), floh David und traf Jonatan. Dieser wusste von Sauls Mordversuchen an David nichts. Jonatan konnte nicht glauben, dass sein Vater David nach dem Leben trachtete und es vor ihm verborgen hatte. Es war für Jonatan nicht einfach so etwas über seinen Vater zu hören, dennoch glaubte er David. Beim gemeinsamen Mahl wollte Jonatan Saul noch einmal prüfen und David mitteilen, wenn der Vater Böses gegen David im Herzen hatte. Jonatan liebte und ehrte seinen Vater, aber liebte auch seinen Freund David. Dies schien immer mehr ein unlösbarer Konflikt zu werden. Aber weil Jonatan Gott liebte und an Gottes souveräne und barmherzige Führung glaubte, konnte er auf der Seite der Wahrheit stehen und David segnen, dass Gott mit ihm sein möge, wie er mit seinem Vater gewesen ist. (13) David bezeichnete sich als „Knecht“ von Jonatan. Jonatan wusste aber, dass David König sein würde, deshalb bat er ihn um seine Barmherzigkeit, wenn die Feinde Davids ausgerottet würden, der Name Jonatan nicht ausgelöscht würde. Jonatan vertraute auf Gottes Barmherzigkeit.
Gebet: Herr, hilf mir, wie Jonatan in der Zeit der Krise an deine Barmherzigkeit zu glauben und dir zu vertrauen, nur so kann ich auf der Seite der Wahrheit bleiben.
Ein Wort: Gott nimmt die Barmherzigkeit niemals fort