17.Juli 09
21. Juni 2008 — Anja
Apostelgeschichte 15,1-21
Den bekehrten Heiden keine Unruhe machen
(Apg 15,19) Darum meine ich, dass man denen von den Heiden, die sich zu Gott bekehren, nicht Unruhe mache.
In der ersten Gemeinde kam es zu einem dogmatischen Streit darum, ob es für die Errettung der Heidenchristen notwendig sei, dass sie zunächst Juden werden, indem sie sich beschneiden lassen und das Gesetz des Mose einhalten. Um diese Frage zu klären, wurden Paulus und Barnabas nach Jerusalem gesandt, wo die Apostelversammlung darüber entscheiden sollte. Unterwegs besuchten sie die neu entstandenen Gemeinden in Phönizien und Samarien, wo ihre Berichte über die Heidenmission große Freude auslösten. In Jerusalem wurde zunächst lange heiß diskutiert. Schließlich stand Petrus auf und erinnerte an die Bekehrung des Hauptmanns Kornelius, wo Gott selbst keinen Unterschied zwischen Juden- und Heidenchristen gemacht hatte. Jakobus bekräftigte seine Ansicht durch Zitate aus dem Alten Testament. Die bekehrten Heiden sollten nicht ihres Heils wegen in Unruhe leben. Die Errettung kommt allein aus dem Glauben an Jesus Christus und nicht durch das Einhalten von Gesetzen. Die Heidenchristen sollten lediglich einige praktische Regeln befolgen, sodass die Judenchristen ohne Gewissensnot mit ihnen Gemeinschaft haben könnten.
Gebet: Herr, ich danke dir, dass du in Jesus alles für meine Errettung getan hast, sodass ich Frieden mit dir haben kann.
Ein Wort: In Jesus haben wir Ruhe und Frieden mit Gott