16.Dezember 09

2. Samuel 5,1-25
Um des Volkes Israel willen
(2. S am 5,12) Und David erkannte, dass er Herr ihm zum König über Israel bestätigt und sein Königtum erhöht hatte um seines Volkes Israel willen.
In der Zeit Gottes wurde David, wie Gott gesagt hatte, der Hirte und Fürst von ganz Israel. Nach der Salbung zum König von Israel, eroberte David Jerusalem. Die Burg Zion nannte er die „Stadt Davids“. Davids Macht nahm immer mehr zu. Sogar der König von Tyrus unterstützte ihn beim Bau seines Hauses. In dieser Zeit des Segens, wurde er nicht hochmütig, sondern erinnerte sich an Gottes Gnade, dass Gott ihn zum König von Israel erwählt und sein Königtum erhöht hatte (12). Aber mehr noch, er erkannte auch, warum Gott dies getan hatte, nämlich um des Volkes Israels willen. Gott hatte David nicht um Davids willen erhöht, sondern um des Volkes Willen, um es zu weiden und zu Gott zu führen. Genauso hat Gott uns um des Volkes willen erwählt, dass wir viele zu Gott führen und so zum ewigen Leben (Joh 15,16). Beim Kampf mit den Philistern befragte David den Herrn und konnte schließlich den Sieg im Glauben erlangen. Aber was die Heirat mehrer Frauen betraf, befragte er nicht den Herrn, weshalb er selbst schließlich sehr viel leiden musste. Es ist sehr wichtig, in allen Bereichen unseres Lebens den Herrn zu befragen.
Gebet: Herr, hilf mir, in der Zeit des Segens zu erkennen, dass du mich um des Volkes willen erwählt hast.
Ein Wort: Um des Volkes willen