16. März 2010

1. Mose 31,22-54
Der Herr als Späher
(1. Mo 31,49) und Mizpa; denn er sprach: Der Herr wache als Späher über mir und dir, wenn wir voneinander gegangen sind,
Erst nach drei Tagen erkannte Laban, dass Jakob geflohen war. Auf dem Gebirge Gilead holte er Jakob ein (22-25) und beschuldigte ihn, dass er seine Töchter heimlich entführt und dazu seinen Schatz gestohlen habe. Jakob entgegnete, dass er befürchtet habe, ohne seine Frauen fortgehen zu müssen. Zwei selbstsüchtige Menschen konnten einander nicht mehr vertrauen (26-32). Laban wollte selbst herausfinden, ob jemand seinen Schatz versteckt hielt oder nicht. Gott aber schützte Rahel, die den Hausgott entwendet hatte, sodass sie ihren Vater täuschen konnte. Daraufhin klagte Jakob Laban wegen dessen unfairer Behandlung hinsichtlich seiner Lohngestaltung an. Laban musste schließlich nachgeben. Schließlich waren seine zwei Töchter unter der Obhut Jakobs. So schlossen sie miteinander einen Friedensbund (33-47) und machten einen Steinhaufen und gelobten, dass sie nur mit friedlicher Gesinnung an diesem vorüberziehen würden (52). Sie erkannten, dass ihre Interessen ineinander geknüpft waren und dass Gott der Späher zwischen den Interessen der selbstsüchtigen Menschen sein kann. Jakob opferte dem Herrn und lud seine Brüder zum Essen ein.
Gebet: Wir sind alle selbstsüchtig. Sei du nun der gerechte Späher unter uns. Lass mich andere lieben.
Ein Wort: Der Herr ist ein gerechter Späher zwischen den Menschen.