16.Juni 09
28. August 2008 — Anja
Hesekiel 2,1-3,15
Gott beruft Hesekiel
(Hes 3,10.11) Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, alle meine Worte, die ich dir sage, die fasse mit dem Herzen und nimm sie zu Ohren! Und geh hin zu den Weggeführten deines Volks und verkündige ihnen und sprich zu ihnen: »So spricht Gott der Herr!«, sie hören oder lassen es.
Gott berief Hesekiel als einen Bibellehrer für sein Volk im Exil. Sie waren ein Haus des Widerspruchs mit harten Köpfen und verstockten Herzen. Doch Hesekiel sollte sich nicht fürchten, sondern ihnen unabhängig von ihrer Reaktion Gottes Worte sagen. Sie sollten wissen, dass ein Prophet unter ihnen war. Gott gab Hesekiel eine Schriftrolle, die er in sich hinein essen sollte. Hesekiel aß die Schriftrolle, und sie schmeckte ihm so süß wie Honig. Noch einmal sagte Gott ihm, dass er das Wort Gottes unter den Exilanten verkündigen sollte. Obwohl er ihnen aber Gottes Wort in ihrer eigenen Sprache verkündigen würde, würden sie es nicht annehmen. Hesekiel sollte wissen, dass sie nicht ihn ablehnten, sondern dass sie Gott ablehnten. Gottes Knechte müssen Gottes Wort essen, verdauen und es ohne Kompromiss weitergeben. Hesekiel war überwältigt und verstört. Aber der Geist und die starke Hand Gottes waren mit ihm.
Gebet: Herr, hilf mir, dein Wort zu essen und es ohne Kompromiss zu verkündigen.
Ein Wort: Iss und verkündige Gottes Wort!