16.Februar 2010

Matthäus 11,16-24
Kinder auf dem Marktplatz
(Mt 11,16) Mit wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen? Es gleicht den Kindern, die auf dem Markt sitzen und rufen den andern zu.
Es gab ein Kinderlied, das zu dem rebellischen Geist jener Zeit passte. Die Musik der Flöte war eine Einladung zum Tanz – aber die rebellischen Kinder wollten nicht tanzen. Ein Klagelied ist ein Aufruf zum Klagen – aber die rebellischen Kinder antworteten nicht. Die Menschen zur Zeit Jesu waren genauso. Johannes führte ein demütiges, enthaltsames Leben, das die Korruptheit der Gesellschaft herausforderte. Die Menschen, die nicht Buße tun wollten, sagten einfach, dass er besessen sei. Jesus hatte mit den kranken und sündigen Menschen Gemeinschaft, um ihr Hirte zu sein. Aber die anderen Leute kritisierten ihn und verwarfen Gottes Segen.
Die Städte Israels, in denen Jesus gewirkt hatte, waren sehr privilegiert, aber die Menschen in ihnen wollten nicht Buße tun; sie hießen Jesus nicht willkommen. Aber diejenigen, die das Evangelium annahmen und Buße taten, wurden errettet, obwohl sie die Außenseiter der Gesellschaft waren. Privilegien können uns nicht retten; nur Jesus errettet und heilt uns.
Gebet: Herr, nimm meinen Stolz von mir und gib mir ein demütiges Herz, um Jesus immer willkommen zu heißen.
Ein Wort: Höre Gottes Wort, tu Buße und nimm Jesus auf