16.November 08

Gnade und viel Erlösung

Psalm 130,1-8
Leitvers 130,7

Aus tiefster Not rief der Psalmist den Herrn an. Er flehte um Gebetserhörung. Was war die Ursache seiner Not? Er quälte sich in seinem Gewissen. Er wusste, dass er gesündigt hatte und dass er deshalb vor Gott eigentlich nicht bestehen konnte. Er wusste aber auch, dass Gott barmherzig und gnädig ist und dass er denen, die ihn fürchten, ihre Sünden vergibt. Sein Gebet war also ein Schrei um Vergebung seiner Sünden. Er selbst war gegenüber seiner Sünde hilflos. Er konnte nur darauf harren, dass Gott ihm helfen würde. Dabei vertraute er auf Gottes Verheißungswort. Seine Seele sehnte sich mehr nach dem Wirken Gottes als ein Nachtwächter auf den Morgen, an dem er sich endlich ausruhen kann. Sein persönliches Gebet spiegelt auch die Hoffnung des ganzen Volkes wider, dass Gott sie aus allen Sünden erlösen würde. Gott hat ihr Harren gnädig angesehen und hat zu seiner Zeit den Messias gesandt.
Wir brauchen uns unter unserer Sünde nicht zu quälen. Wir dürfen auf Gott hoffen, der Jesus Christus schon als den Erlöser gesandt und sein Werk durch ihn getan hat. Er wird auch in unserem Leben seine Erlösungsgnade entfalten. Das ist sein festes Versprechen durch sein Wort.
Gebet: Herr, ich bin wegen meiner Sünde in großer Not. Ich harre auf dich, denn dein Wort verspricht mir Vergebung.

Ein Wort: Harre auf Gottes Vergebung

Leave a Reply