16.Januar 2010

Offenbarung 8,1-5

Die Gebete der Heiligen

(Offb. 8,4) Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels hinauf vor Gott.

Kapitel 8 und 9 beschreiben die sieben Posaunenvisionen. Als das Lamm das siebte und letzte Siegel öffnete, entstand im Himmel eine halbstündige feierliche Stille. Den sieben Engeln, die vor Gott standen, wurden sieben Posaunen gegeben. Ein weiterer Engel trat vor Gott mit einem goldenen Räuchergefäß, das viel Räucherwerk enthielt. Der Rauch dieses Räucherwerkes stieg gemeinsam mit den Gebeten der Heiligen hinauf zu Gott. Das Räucheropfer im Tempel war immer schon ein Sinnbild des Gebetes. Als Zacharias im Tempel das Räucheropfer darbrachte, stiegen sein stellvertretendes Gebet für sein Volk und sein persönliches Gebet um einen Sohn zu Gott auf und wurden von Gott erhört. Manchmal erscheint es, als ob unser Gebet wirkungslos verhallt. Aber tatsächlich steigt jedes einzelne unserer Gebete wie der Rauch des Räucheropfers zu Gott auf und erfreut dort Gott als ein lieblicher Geruch. Die Heiligen hatten für Gottes baldige Gerechtigkeit gebetet. Nun nahm der Engel das Räuchergefäß, füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Es geschahen Donner, Stimmen, Blitze und Erdbeben als Vorzeichen des kommenden Gerichtes Gottes.

Gebet: Herr, danke dass Du mein Gebet hörst. Lass mich heute mein Gebet im Glauben zu dir bringen.

Ein Wort: Unsere Gebete steigen auf zu Gott

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