15. März 2010

1. Mose 31,1-21 

Zieh wieder in deiner Väter Land

(1. Mo 31,3) Und der Herr sprach zu Jakob: Zieh wieder in deiner Väter Land und zu deiner Verwandtschaft; ich will mit dir sein.

Die Söhne Labans sahen den Reichtum Jakobs nicht gerne (1-2). Jakob rief seine beiden Frauen Rahel und Lea zu einer geheimen Gesprächsrunde aufs Feld und teilte ihnen mit, dass Laban ihn nicht mehr freundlich ansah und wie er früher seinen vertraglichen Lohn zehnmal geändert hatte. Er wolle nun gemäß der Weisung seines Gottes, der ihm auf dem Weg nach Haran begegnet war, in seiner Väter Land zurückkehren. Er wünschte sich ihre Unterstützung dabei. Es war sicher eine schwere Entscheidung für seine Frauen, ihren Vater zu verlassen und nach einem unbekannten Land zu ziehen (6-13). Dennoch stimmten Jakobs Frauen ihm zu und erklärten, dass sie als Töchter keinen Anteil am Erbe ihres Vaters hätten und Jakobs Reichtum nun ihr Anteil für ihre Kinder wäre. Sie entschieden sich für ihre eigene, neue Familie. Jakob floh mit allem, was sein war. Wegen seines Gelübdes stand der Herr ihm jedoch bei, um aus ihm ein neues Volk zu schaffen (14-21). Durch diesen Text erfahren wir, wie Gott eine Auseinandersetzung über das Vermögen für eine Neuorientierung Jakobs und die Erfüllung seiner Verheißung an ihm nutzte (vgl. 1. Mose 28,15).

Gebet: Herr, danke, dass du mir deine Liebe und Führung zeigst. Weil du mich liebst, so wie ich bin, liebe ich dich auch und folge dir.

Ein Wort: Zieh wieder in deiner Väter Land

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