15.Mai 09

1. Samuel 18,17-30

Wer bin ich?

(1. Sam 18,18) Wer bin ich? Und was ist meine Sippe, das Geschlecht meines Vaters, in Israel, dass ich des Königs Schwiegersohn werden soll.

Saul hatte demjenigen, der Goliat besiegen würde, seine Tochter als Preis versprochen. (17,25) Er hielt dieses Versprechen nicht, sondern forderte von David erneut in den Kampf gegen die Philister zu ziehen, mit der Absicht, dass ihn die Philister töten würden. David pochte nicht auf sein Recht und ließ sich nicht provozieren, weil er demütig war und sich als nicht Wert erachtete, der Schwiegersohn des Königs zu werden. Das Volk hatte David besungen und als Helden gefeiert, aber er war deshalb nicht hochmütig geworden. Er hatte nicht vergessen, dass er ein einfacher Hirtenjunge gewesen war und seine Familie eine ganz gewöhnliche Familie war. Auch als Saul sein Versprechen nicht hielt und seine erste Tochter einem anderen gab und neue Forderungen stellte, um Michal heiraten zu dürfen, blieb er demütig und erfüllte diese 200-prozentig. Danach gab Saul David Michal zur Frau. Durch diese Begebenheit musste Saul anerkennen, dass Gott mit David war. Aber Saul fürchtete sich nun noch mehr vor David. (29) Wer Gott nicht liebt und ihm nicht gehorcht, wird ein Sklave der Furcht.

Gebet: Herr, wer bin ich? Herr, allein durch deine Gnade bin ich, was ich bin. Hilf mir, demütig zu sein, statt in Hochmut und Ungehorsam ein Sklave der Furcht.

Ein Wort: Herr, wer bin ich?

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