15. Juli 2010

2. Korinther 13,1-10
Lebendig in der Kraft Gottes
(2. Kor 13,4) Denn wenn er auch gekreuzigt worden ist in Schwachheit, so lebt er doch in der Kraft Gottes. Und wenn wir auch schwach sind in ihm, so werden wir uns doch mit ihm lebendig erweisen an euch in der Kraft Gottes.
Paulus wollte die geistliche Autorität, über die er verfügte, nicht dazu gebrauchen zu zerstören, sondern dazu zu erbauen. Die Christen in Korinth sollten wissen, dass Christus in Paulus redete. Damit war auch die Kraft Christi bei ihm. Christus ist nicht schwach. Obwohl er in Schwachheit gekreuzigt wurde, lebt er doch in der Kraft Gottes. Wir sind in ihm schwach, wenn wir mit unseren Sünden zu ihm kommen. Erst wenn wir schwach sind, können wir Christus aufnehmen. Doch wenn wir die Vergebung und den Heiligen Geist empfangen, werden wir mit ihm lebendig in der Kraft Gottes. Es ist Sünde, in der Schwachheit zu bleiben. Wir sollen uns selbst prüfen, Buße tun und erkennen, dass Christus mit seiner Kraft in uns ist. Wann werden wir wieder schwach? Wenn wir sündigen. Wann werden wir stark? Wenn wir Gutes tun. Als ihr Hirte wünschte Paulus sich, dass sie stark sein würden, auch wenn er selbst schwach war. Er betete für ihre Vollkommenheit. Geistliche Vollkommenheit, das heißt die Wiederherstellung im Bild Jesu, kann allein durch die Kraft Gottes geschehen.
Gebet: Herr, bitte mache mich durch Buße und Glauben lebendig und wohne mit deiner Kraft in mir.
Ein Wort: Lebendig in der Kraft Gottes