14.Oktober 08
21. Juni 2008 — tbroot
Geh hin und tu desgleichen
Lukas 10, 25-37
Leitvers 10,37a
Ein Schriftgelehrter versuchte Jesus. Vielleicht war er stolz auf sein Wissen. Er sprach: „Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe (25b)?“ Jesus sprach zu ihm: „Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du (26b)?“ Der Mann kannte das Gesetz ganz genau. Lies Vers 27. Jesus lobte ihn über seine Kenntnisse der Bibel. Jedoch praktizierte er nicht, was er wusste. Darum sagte Jesus zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben (28).“ Nach der Bergpredigt betonte Jesus auch das Tun (Mt 6,24). Jakobus 2,17 sagt auch wie folgt: „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.“ Der Mann wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: „Wer ist denn mein Nächster (29b)?“ Jesus war mit ihm geduldig und antwortete mit einem Gleichnis. Die ersten beiden, die den Verwundeten entdeckten, waren religiöse Leiter. Sie wollten nichts mit diesem Verwun-deten zu tun haben, und so gingen sie einfach weiter. Der Mann, der stehen blieb, war ein verachteter Samari-ter. Er war nicht religiös. Aber er erwies dem Mann in Not das Mitleid Gottes. Jesus sagte: „So geh hin und tu desgleichen (37b).“ Jesus wollte ihm damit sagen, dass er das lebendige und ewige Leben genießen würde, wenn er das tun würde, was seinem Wissen entspräche.
Gebet: Herr, vergib mir meine selbstsüchtige Lebens-weise. Hilf mir, einen lebendigen Glauben mit Werken zu besitzen und dich und andere zu lieben.
Ein Wort: „Geh hin und tu desgleichen!“