14. Oktober 2010

2. Mose 15,22-27
Israel in Mara und Elim
(2. Mo 15,26) und sprach: Wirst du der Stimme des Herrn deines Gottes gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt.
Die Israeliten wanderten drei Tage in der Wüste Schur und fanden kein Wasser. Als sie in Mara ankamen, fanden sie endlich Wasser. Aber dieses Wasser war bitter. Da murrte das Volk wider Mose. Es ist verständlich, dass sie gegen Mose murrten. Das Volk aber zeigte hierin seine Schwäche, dass es keine Schwierigkeit ertragen konnte. Mose musste zu Gott schreien. Der Herr zeigte ihm ein Holz, durch welches das Wasser süß wurde. Wenn wir nur noch nach der Situation leben, werden wir von der Situation beherrscht. Daher musste der Herr das Volk lehren, dass sie von der Situation unabhängig der Stimme Gottes gehorchen und die Gebote des Herrn halten sollten. Krankheiten kommen daher, dass man von einer kleinen Schwierigkeit schnell beherrscht wird und zuerst geistlich krank wird. Gerade in einem Ort wie Mara, wo das Wasser bitter war, lehrte der Herr sein Volk, dass er der wahre Arzt ist. Der Herr verhieß, dass sein Volk nicht von den Krankheiten heimgesucht wird, wenn es sein Gebot hält. Der Herr gibt uns kleine Schwierigkeiten, um uns gesund zu machen.
Gebet: Herr, lass mich von kleinen Schwierigkeiten nicht beeinträchtigt werden. Hilf mir, dein Gebot auch in Schwierigkeiten im Glauben zu halten.
Ein Wort: Der Herr ist mein Arzt