13.Juni 09

Lukas 23,13-25

Jesu Verurteilung

(Lk 23,24.25) Und Pilatus urteilte, dass ihre Bitte erfüllt werde.

Pilatus erkannte die Unschuld Jesu. Aber er versuchte den Menschen zu gefallen und sie zufrieden zu stellen (13-16). Er wollte keinen schlechten Ruf unter den Juden haben und vielmehr ihre Anerkennung und ihre Unterstützung bekommen. Als er nicht Gott, sondern Menschen gefallen wollte, konnte er nicht nach der Wahrheit handeln. Er wollte Jesus schlagen lassen und ihn dann losgeben (16). Wie reagierten die Juden darauf, als Pilatus kompromissbereit war (18)? Wer war Barabbas (19)? Nach mündlicher Überlieferung wurde Barabbas später durch Jesus zu einem neuen Menschen verändert. Auf jeden Fall rettete Jesus ein Menschenleben, indem er selber an der Stelle des Barabbas starb. Jesus starb für mich und für dich. Pilatus fürchtete sich vor dem Aufruhr der Juden. Darum wollte er die Herzen der Juden gewinnen. In dieser Hinsicht liebte er sich selbst und seine Sicherheit mehr als die Wahrheit. Er versuchte vielmals, Jesus loszugeben. Aber er war ein schwacher Mensch, der der Wahrheit nicht gehorchen konnte, obwohl er die Wahrheit kannte. Pilatus verurteilte Jesus, den Sohn Gottes zum Tode unwillig (24.25).

Gebet: Herr, ich gleiche Pilatus, Barabbas und auch dem Volk. Herr, du wurdest für mich gekreuzigt. Herr, hilf mir, nun ein verändertes Leben in dir zu führen.

Ein Wort: Jesus wurde für mich zum Tode verurteilt