13. November 2010

Hebräer 12,12-17   

Jagt dem Frieden nach

(Hebr. 12,14) Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird.

Müde Hände und wankende Knie können weder anhaltend beten noch Jesus nachfolgen oder Gott dienen. Wie können wir dann Hände und Knie stärken? Wie wir in Vers 1+2 dieses Kapitels gelesen haben, kommt es darauf an, dass wir unsere Sünde ablegen und auf Jesus schauen. Unsere positive Orientierung besteht darin, dem Frieden und der Heiligung nachzujagen. Um mit jedermann Frieden zu haben, brauchen wir eine vergebende Gesinnung und einen demütigen und sanftmütigen Geist. Ohne Heiligung wird niemand den Herrn sehen. Ein Glaubensleben beinhaltet immer, zum Bild Gottes zu wachsen, Jesus ähnlicher zu werden. Der Verfasser nennt drei Dinge, die unser Glaubensleben gefährden: Erstens, Gottes Gnade zu versäumen, indem wir aufhören, durch die Buße unser Glaubensleben zu erneuern. Zweitens, eine bittere Wurzel aufwachsen zu lassen. Bitterkeit und unversöhnlicher Geist vergiften nicht nur unser Glaubensleben, sondern auch unsere Umgebung. Drittens, ein Abtrünniger und Gottloser wie Esau zu werden. Esau konnte Gottes Segen nicht empfangen, weil er materielle Dinge höher achtete als den unsichtbaren Segen Gottes.

Gebet: Herr, lass mich heute dem Frieden mit jedermann und der Heiligung nachjagen. Mache meine Hände und Knie dafür stark.

Ein Wort: Jage nach Frieden und Heiligung!

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