13.Februar 2010

Matthäus 11,1-6  

Berichtet, was ihr hört und seht

(Mt 11,4) Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht.

Johannes der Täufer hatte den Weg für Jesus, den Messias, vorbereitet. Er rief die Menschen zur Buße auf, er taufte Jesus und bezeugte, dass Jesus das Lamm Gottes ist, und derjenige der mit dem Heiligen Geist tauft. Aber nun, seitdem Jesus dem Werk Gottes in Galiläa erfolgreich diente, schmachtete Johannes im Gefängnis. Die Jünger des Johannes mussten gegen ihre Zweifel angekämpft haben. Johannes aber zweifelte nicht an Jesus; er war nicht wie ein Blatt, das vom Wind hin und her bewegt wird. Er wollte, dass seine Jünger Jesus erkannten und an ihn glaubten, darum sandte er sie zu Jesus.

Jesus gab den Jüngern von Johannes keine theologische Antwort. Sein Leben und sein Werk erfüllten die Verheißungen aus Jesaja (35,4-6; 61,1). Er sagte den verwirrten Jüngern des Johannes, dass sie selber sehen und hören sollten, und dann Johannes berichten sollten, was sie gesehen und gehört hatten. Johannes’ Jünger würden gesegnet werden, wenn sie Gott vertrauten und an Jesus bis zum Ende glaubten.

Gebet: Herr, gib mir Augen, um Jesus zu sehen, anstatt nur meine eigene Lage. Hilf mir, meinen Glauben auf dein Wort zu bauen.

Ein Wort: Geh hin und sieh; glaube und erzähle

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