12.Juni 09

Lukas 23,1-12

Jesus vor Pilatus und vor Herodes

(Lk 23,2b) und spricht, er sei Christus, ein König.

Die ganze Versammlung des Hohen Rates führte Jesus vor Pilatus, dem Statthalter und Machthaber, um durch ihn Jesus zum Tode verurteilen zu lassen. Sie verklagten Jesus als einen politischen Unruhestifter (1.2). Sie verdrehten Jesu geistliches Königtum zu einem politischen Königtum und nutzten dies vor dem Kaiser aus. Als Pilatus Jesus fragte, ob er der König der Juden sei, sagte er: „Ja.“ Er bestätigte seine Messianität und sein geistliches Königtum. Pilatus wusste, dass Jesus ohne Schuld war (4b). Er hätte den unschuldigen Jesus sofort freilassen können. Aber unter dem Druck der Menschen wollte er die Verantwortung Herodes überlassen. Dieser Text zeigt klar, warum der unschuldige Jesus auf diese Weise vor Pilatus und Herodes stehen musste. Jesus, der verheißene Messias nahm ihre Sünde der Unbußfertigkeit und geistlichen Unwissenheit auf sich und ging den Weg des Lebens. Jesus ist der Christus und der von Gott verheißene Messias und der König der Könige. Herodes freute sich, als er Jesus sah (8). Er hatte kein Interesse an der Wahrheit. Er wollte vielmehr durch Jesus seinen Wunsch nach Vergnügen und seine Neugier zufrieden stellen.

Gebet: Herr, du bist mein ewiger König und Christus, der meine Sünde der Schwachheit wie die von Pilatus und meine politische Gesinnung wie die der Juden getragen hat.

Ein Wort: Jesus ist der Christus und König