12.Dezember 08
28. August 2008 — tbroot
Der Fluch über die Diebe
Sacharja 5,1-11
Leitvers 5,3
Während die Lampen des Wortes die Dunkelheit der Welt erleuchten, gibt es in der Welt Hindernisse für das Werk Gottes. Der Herr ließ Sacharja eine fliegende Schriftrolle sehen. Diese große Rolle stellt Gottes Fluch über die Diebe dar. Menschen werden Diebe, weil sie zu Unrecht etwas besitzen wollen. Zu diesen Dieben ge-hören auch diejenigen, die Meineid ablegen, im Namen Gottes Falsches schwören oder Holz und Stein als Gott nennen. Der Herr ließ Fluch ausfliegen, damit er das Haus des Lügners und die Welt mit ihrer Lüge verfluchte (5,1-4). Der Herr ließ Sacharja die siebente Vision sehen. Da kam eine Tonne hervor. Als man den Deckel aus Blei von der Tonne aushob, sah man eine Frau in dieser Tonne sitzen. Die Tonne ist die Sünde. Und die Frau ist die Gottlosigkeit. Dies erklärt, dass die Sünde von der Gottlosigkeit kommt. Im Lande Schinar wird für diese Frau der Gottlosigkeit ein Tempel gebaut, dass man die Gottlosigkeit anbetete. Die Menschen, die Gott nicht im Herzen haben wollen, beten die Gottlosigkeit an. Warum lässt Gott dies alles zu? Im ersten Blick denken wir, dass wir die Lügen und die Gottlosigkeit dieser Welt hassen. Wir aber sollen unsere Gottlosigkeit erkennen und aus freiem Willen Gott anbeten (5,5-11). Ist es nicht selbst-verständlich, dass die Diebe verflucht werden?
Gebet: Herr, ich danke dir dafür, dass du meine geist-lichen Augen öffnest. Hilft mir, dich anzubeten.
Ein Wort: Das ist der Fluch über die Diebe