12.November 08

Gott ist die Liebe

1. Mose 2,4b-25
Leitvers 2,8

Die Verse 4b bis 7 beschreiben, inwieweit der Mensch das Zentrum der Schöpfung ist. Als Beispiel zeigt der Verfasser mit dem Ausdruck „noch nicht auf Erden“, „noch nicht gewachsen“, „noch nicht regnen lassen“ und „kein Mensch war da“, dass Sträucher und Kraut die Pflege von Gott und Menschen brauchen. Diese Wiederholung der Schöpfungsgeschichte beschreibt nämlich die Eigenschaft Gottes als Liebe. Und ab hier wird sein Name als Jahwe, Gott der Liebe, genannt.
Der wiederholte Ausdruck „noch nicht“ und „kein Mensch war da“ zeigt, dass die Schöpfung erst durch die Erschaffung der Menschen den Sinn bekommen konnte. Frage die Schöpfung nach dem Sinn ihres Seins! Dann wird sie dir sagen, dass Gott sie gemacht hat, um sich dir zu offenbaren (4b-7).
Dieser Gott der Liebe schuf für die Menschen den Garten Eden. Eden bedeutet Freude oder Wonne. Zähle auf, was die Bedingungen für ein Paradies sein könnten. Die unentbehrliche Bedingung vor allem ist, dass der Herr im Garten Eden in Erinnerung bleibt. Dieser gab den Menschen alles für ihr Glück. In dieser Gnade des Herrn schämten sich der Mann und die Frau nicht, obwohl sie nackt waren(8-25). Denn die vollkommene Liebe Gottes war da.
Gebet: Herr, wie hast du mich lieb!

Ein Wort: Gott ist Gott der Liebe

Leave a Reply