12. Oktober 2010

2. Mose 14,15-31
Israel sah die mächtige Hand des Herrn
(2. Mo 14,31) So sah Israel die mächtige Hand, mit der der Herr an den Ägyptern gehandelt hatte. Und das Volk fürchtete den Herrn und sie glaubten ihm und seinem Knecht Mose.
Trotz der Zusage des Herrn wusste Mose nicht, was er tun sollte. Da sprach der Herr zu Mose, dass er und sein Volk weiterziehen sollten. Weiter? Wie konnten sie weiterziehen, wenn vor ihnen das Rote Meer lag? Der Herr sprach zu Mose, dass er das Meer teilen würde, so dass sie mitten durch das Meer durchziehen können. Mose sollte durch den Glauben seine Hand über das Rote Meer recken (15-18). Da hob sich der Engel Gottes und stellte sich zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels, so dass die Heere die ganze Nacht einander nicht näher kommen konnten. Mose reckte seine Hand über das Meer, und ein starker Wind teilte das Meer, so dass das Wasser wie Mauern zur Rechten und zu Linken stand. Die Israeliten zogen hindurch und die Ägypter folgten ihnen (19-23). Die Ägypter hätte hier schon den Herrn erkennen müssen. Gegen Morgen, als Israel gerade durchgezogen war, sprach der Herr, dass Mose das Meer wieder zurückbringen sollte. Alle Ägypter ertranken (24-29). Als das Volk Israel die Ägypter tot am Ufer des Meeres auffand, fürchtete es sich vor dem Herrn und glaubte ihm und seinem Knecht Mose (30-31).
Gebet: Herr, lass mich weiterziehen, denn du hilfst mir, wenn ich dir folge. Lass mich so deine mächtige Hand erfahren.
Ein Wort: Die mächtige Hand Gottes