12.Oktober 08

Ewig bleiben wie der Berg Zion

Psalm 125,1-5               

Leitvers 125,1

Die Pilger, die sich langsam Jerusalem näherten, hatten einen atemberaubenden Ausblick auf die Umgebung der Stadt. Vor ihnen ragte der Berg Zion auf mit seiner trutzigen Stadtmauer und den Zinnen des Tempels. Sie hatten schon das Ziel ihrer Reise vor Augen. Der Berg Zion war umgeben von anderen Bergen, doch war er höher als sie alle. Bei diesem Anblick begannen sie, über seine geistliche Bedeutung nachzusinnen. Berge sind etwas Festes und Beständiges. Sie verweisen uns auf die Ewigkeit. Die Pilger sahen sich selbst als den Berg Zion, der ewigen Bestand zu haben schien. Sie ge-wannen Zuversicht, dass sie, wenn sie nur auf den Herrn hofften, nicht fallen, sondern ewig bleiben würden. Die Berge, die Jerusalem umgaben, nahmen sie als Symbol wahr, dass Gott in Ewigkeit um sie sein würde. Die Gottlosen werden vergehen, während diejenigen, die frommen Herzens sind, unter dem Segen Gottes in Frieden leben dürfen. Auch wir dürfen die Dinge in unserer Umgebung, in denen unser Schöpfer geistliche Prinzipien abgebildet hat, als Gleichnis betrachten und daraus Zuversicht schöpfen. Gottes Gnade umgibt uns. Unser Leben hat eine ewige Bedeutung.

Gebet: Herr, ich hoffe auf dich. Darum werde ich nicht fallen, sondern ewiges Leben haben. Danke, dass du immer um mich bist.

Ein Wort: Hoffe auf den Herrn!

 

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