11.Juni 09

Lukas 22,63-71

Ich bin es

(Lk 22,69.70) Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er sprach zu ihnen: Ihr sagt es, ich bin es.

Jesus wurde durch die Soldaten verspottet und geschlagen (63). Er war wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, wie ein Schaf, das vor seinem Scherer verstummt (Jes 53,4-7). Er trug unsere Krankheit und nahm die Sünde der Welt auf sich. Jesus stand vor dem Hohen Rat. Sie wollten Jesus wegen Gotteslästerung anklagen und ihn zum Tode verurteilen. Jesus, der von den Soldaten gelästert und verspottet und geschlagen wurde, sah in ihren Augen nicht wie Gottes Sohn aus. Jesus sprach zu ihnen: „Sage ich’s euch, so glaubt ihr’s nicht; frage ich aber, so antwortet ihr nicht (67.68).“ Ihr Problem war ihr Unglaube und ihre Lernunwilligkeit. Die Pharisäer und Schriftgelehrten hatten sich schon längst entschieden, Jesus umzubringen. Um ihn wegen Gotteslästerung anklagen zu können und einen Anklagepunkt zu finden, fragten sie ihn, ob er Gottes Sohn wäre.

Jesus hatte keine Angst vor dem Tod. Jesus hatte schon durch den Gebetskampf die Todesangst überwunden und hatte eine sichere Hoffnung auf den Sieg und auf die Herrlichkeit im Himmelreich. Jesus antwortete klar „ich bin es“. Wegen dieser klaren Identität musste Jesus am Kreuz sterben. Welche Identität hast du?

Gebet: Herr, ich lebe wegen der Leiden Jesu und durch seinen Tod. Herr du bist mein Christus, ich bin dein Kind.

Ein Wort: Jesus ist Gottes Sohn, wer bin ich?