11.Februar 2010

 Matthäus 10,26b-33 

Fürchtet euch nicht vor den Menschen

(Mt 10,28) Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

Furcht ist die Waffe des Teufels, mit der er die Menschen in Ketten halten will. Aber Gottes Leute brauchen sich nicht vor den Menschen noch vor dem Tod zu fürchten. Wir müssen vielmehr Gott fürchten. Gott zu fürchten bedeutet, Gott zu lieben. Er liebt uns und weiß alles über uns – sogar wie viele Haare wir auf dem Haupt haben. Genauso wie er seine Augen auf die Sperlinge richtet, beobachtet und beschützt Gott auch mich. Wenn wir in unserem Herzen Gott fürchten und lieben, werden wir von allen inneren Ängsten befreit und können Gott frei dienen.

Es reicht aber nicht allein, die Menschenfurcht zu überwinden. Jesus will, dass seine Jünger seine Zeugen für alle Menschen bis ans Ende der Erde sind. Dadurch wird das Evangelium der Errettung in der ganzen Welt ausgebreitet. Wenn wir ihn mit klarer Haltung vor den Menschen bekennen, wird auch Jesus uns vor seinem himmlischen Vater bekennen.

Gebet: Herr, vergib mir meine Menschenfurcht. Hilf mir, dich zu lieben und zu fürchten, so dass ich jederzeit, überall und für alle Menschen ein Zeuge für dich sein kann.

Ein Wort: Fürchte Gott und sei frei

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