11.Mai 09
5. Juni 2008 — Anja
1. Samuel 16,1-23
Fülle dein Horn mit Öl
(1. Sam 16,1)… Wie lange trägst du Leid um Saul(…)? Fülle dein Horn mit Öl und geh hin: Ich will dich senden zu …
Samuel trug viel Leid, weil Gott Saul als König von Israel verworfen hatte. Deshalb tadelte der Herr Samuel. Es gab keinen Grund, menschlich zu trauern. Gott führt sein Erlösungswerk fort. Statt zu trauern, sollte Samuel Gott gehorchen und sein „Horn füllen.“ Während er sinnlos getrauert hatte, hatte Gott sich einen neuen König für Israel ersehen. Samuel gehorchte Gott und ging zu Isai. Als Samuel Isais Sohn Eliab sah, dachte er, dass dieser der von Gott erwählte König sei. Aber er hatte sich getäuscht. Gott tadelte Samuel und lehrte ihn, dass er die Menschen nicht nach menschlichen Kriterien bewerten soll. „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“(7b) Gott hatte den jüngsten Sohn der acht Söhne Isais als König von Israel erwählt, den niemand für wert geachtet hatte zu rufen. Samuel salbte den Schafhirten David vor den Augen seiner Brüder zum König von Israel. Da geriet der Geist des Herrn von dem Tag an über David, während er von Saul wich und ein böser Geist diesen ängstigte. Nur das Harfenspiel von David konnte Sauls Seele noch Frieden geben.
Gebet: Herr, danke, dass du deine Erlösungsgeschichte fortführst. Hilf mir, dir durch den Glauben zu gehorchen und hinzugehen und deine Auserwählten zu salben.
Ein Wort: Geh hin, Gott will dich senden zu …