11.Januar 2010

Offenbarung 3,14-22
Ich stehe vor der Tür und klopfe an
(Offb. 3,20) Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.
Die Stadt Laodizea war durch ihr Bankwesen, den Wollhandel und eine Ärzteschule bekannt. Der Gemeinde dort stellt sich Jesus als der vor, der Amen heißt, als der treue und wahrhaftige Zeuge. Die Temperatur der Gemeinde gefiel Jesus nicht. Unser Glaubensleben sollte heiß und brennend sein durch die erste Liebe zu Jesus. Selbst ein kaltes Herz kann durch Jesus verändert werden. Doch die Gemeinde in Laodizea war lauwarm geworden. Sie hatten sich selbstzufrieden in der Welt eingerichtet. Sie fühlten sich reich und in jeder Hinsicht gesättigt. Doch sie konnten ihren wahren Zustand nur nicht erkennen. Geistlich betrachtet waren sie elend und jämmerlich, arm, (geistlich) blind und bloß. Sie brauchten den wahren Reichtum, die Vergebung für ihre Sünde und geistliche Einsicht. Jesu Zurechtweisung kam aus seiner Liebe zu ihnen. Er forderte sie zur Buße auf. Er stand bereits vor ihrer Herzenstür und klopfte dort demütig an. Alles was sie tun mussten, war die Tür für ihn zu öffnen. Dann wollte er in ihr Leben eintreten und selige Gemeinschaft mit ihnen haben. Wer die Lauheit überwindet, dem verheißt Jesus, mit ihm auf dem Thron zu sitzen.
Gebet: Herr, vergib mit meine lauwarme Gesinnung. Ich möchte mein Herz von neuem für Dich öffnen, um mit Dir Gemeinschaft zu haben.
Ein Wort: Öffne Jesus die Tür deines Herzen!