10.Juni 09

Lukas 22,54-62

Petrus weinte bitterlich

(Lk 22,61-62) Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. …Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.

Petrus wollte richtig kämpfen und Jesus auf Leben und Tod verteidigen. Aber Jesus ließ sich gefangen nehmen. Petrus verzagte und folgte Jesus von ferne. Er hatte keine klare Entscheidung getroffen, sich zu Jesus zu bekennen. Er setzte sich zu den Feinden Jesu. Als eine Dienstmagd ihn erkannte, leugnete Petrus sogar, Jesus zu kennen. Nach der ersten Verleugnung kamen noch weitere Verleugnungen dazu. Jesus hatte Petrus gesagt, dass er, bevor der Hahn krähte, Jesus dreimal verleugnen würde (34). Der Hahn krähte, und der Herr blickte Petrus direkt an. Es war ein Blick der Liebe, der Petrus an die Worte Jesu erinnerte. Jesus, der sich im Leid befand, gedachte an Petrus und sah ihn an. Jesus verstand Simon Petrus gut, der ihm nachfolgen und sogar sein Leben für Jesus lassen wollte. Aber nun hatte er ihn vor einer kleinen Magd verleugnet. Petrus gedachte an des Herrn Wort und ging hinaus und weinte bitterlich. Dies waren Tränen der Buße wegen seines starken Selbstvertrauens. Bis zu diesem Zeitpunkt vertraute er mehr auf sich selbst als auf Jesus und sein Wort. Dies war der Anfang einer neuen Beziehung zu Jesus.

Gebet: Herr, du kennst mich besser als ich mich selbst. Ich vertraue nun auf dich.

Ein Wort: Petrus weinte bitterlich