10.Mai 09
5. Juni 2008 — Anja
1. Mose 18,1-15
Der Herr bei Abraham in Mamre
(1. Mo 18,3) Und sprach: Herr, habe ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
Abraham wohnte in Mamre. Im heutigen Text erzählt der Verfasser, wie Abraham den Gästen diente. An einem heißen Tag sah Abraham drei Gäste vor sich. Er lief ihnen entgegen und bat sie darum, ihnen dienen zu dürfen (1-6). Abraham und Sara arbeiteten gut zusammen, um den Gästen aus besten Kräften zu dienen (6-8). Die Gäste fragten, wo Sara, Abrahams Frau, sei. Sie verhießen ihm, dass Sara in einem Jahr schwanger sein und einen Sohn gebären würde. Sara hörte dies und lachte bei sich selbst, denn es ging ihr nicht mehr nach der Frauen Weise. Da ermahnten die Gäste Sara, weil sie beim Herrn nichts als unmöglich ansehen sollte. So segneten die Gäste Sara (9-15). Abraham und Sara suchten nicht mehr sich selbst oder einen Sohn. Sie lebten als Vater und Mutter vieler Völker. Sie dienten den Gästen und den Fremdlingen von Herzen. Da segnete der Herr Abraham und Sara. Abraham in Mamre zeigt, dass er einen Dienst als Gnade Gottes betrachtet. Der Herr segnete ihn dann auch.
Gebet: Herr, lass mich ein dienendes Leben führen, denn du bist immer bereit, mich zu segnen.
Ein Wort: Eine Gelegenheit zu dienen ist eine Gnade und ein Segen Gottes.