10. August 2010

2. Mose 10,1-20
Die achte Plage: Heuschrecken
(2. Mo 10,3b) So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene.
Die Errettung der Israeliten war wegen der Verstocktheit des Pharao sehr schwer. Jedoch hatte diese schwere Geburt der Befreiung Israels den Vorteil, dass die Israeliten ihren Kindern viel zu erzählen haben würden (1-6). Einige unter den Großen des Pharao begannen zu überlegen, Israel lieber loszulassen. Der Pharao wollte aber nur die Männer unter den Israeliten ziehen lassen. Als Mose diese Bedingung ablehnte, wurde sein Herz wieder verstockt. Weil er dem Herrn nicht für alles dankte, wurde der Pharao ein Sklave seiner Habgier. Der Herr ließ ihn schwer bestrafen, sodass die Heuschrecken kamen und alles kahl fraßen, was der Hagel übrig gelassen hatte. Es blieb nichts übrig. Der Pharao musste eilends Mose und Aaron rufen. Der Pharao bat Mose um Vergebung. Da ließ der Herr einen starken Wind aus dem Westen kommen und die Heuschrecken in das Schilfmeer werfen(7-20). Der Herr gab den Menschen viel Macht und Freiheit. Der Herr aber bleibt der Herr und spricht zu allen Menschen: „Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen?“ (Vgl. Mk 12,2). Wenn wir uns vor ihm demütigen, segnet uns der Herr.
Gebet: Herr, hilf mir dich als den Herrn zu fürchten und mich vor dir zu demütigen.
Ein Wort: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen?