10.Februar 2010

Matthäus 10,17-26a
Wer bis ans Ende beharrt, wird selig werden
(Mt 10,22b) Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig werden.
Jesus schaut hier voraus auf die Zeit nach seinem Tod und seiner Auferstehung. Seine Jünger würden verfolgt werden, zuerst von den Juden und später von den Römern. Wenn sie vor Gerichte und Könige geführt werden, brauchten sie sich nicht zu fürchten; denn sie sollten Zeugen des Evangeliums Jesu sein. Jesus versprach ihnen, dass der Heilige Geist ihnen helfen und sagen würde, was sie reden sollten.
Es würde aber noch eine andere Verfolgung kommen, die noch schwerer zu ertragen ist. Enge Familienmitglieder, die sie liebten, würden sie hassen und verfolgen, wegen ihres Glaubens an Jesus. Aber Jesus sagt ihnen und uns, dass wir bis zum Ende auf Gottes Seite stehen müssen. Er verspricht, dass er wiederkommen wird, bevor das Evangelium alle Städte Israels erreicht hat. Es ist Gottes Gnade, dass wir als Jesu Jünger ihm ähnlich sein dürfen. Darum müssen wir Jesus vor allem in seinem gnädigen, liebevollen Wesen ähnlich sein. Genauso müssen wir damit rechnen, wie Jesus missverstanden und abgelehnt zu werden.
Gebet: Herr, ich habe keine Kraft und kann mir selbst nicht trauen. Bitte hilf mir mit deinem Heiligen Geist, damit ich in jeder schwierigen Situation ein Zeuge Jesu sein kann. Hilf mir, bis ans Ende auszuharren.
Ein Wort: Beharre mit Gottes Hilfe bis ans Ende